# Pawlik fordert stärkere Prävention gegen islamistische Radikalisierung von Kindern Datum: 27.07.2026 14:34 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/pawlik-fordert-staerkere-praevention-gegen-islamistische-radikalisierung-von-kindern-735947/ --- Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge, Integration und Antirassismus, Natalie Pawlik (SPD), fordert eine stärkere Präventionsarbeit gegen die Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen. Sie setzt dabei auf einen „starken Rechtsstaat“ und gezielte Aufklärung sowohl in Schulen als auch im digitalen Raum, wie sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe) sagte. ## „Starker Rechtsstaat“ und frühe Prävention Natalie Pawlik betont im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ die Bedeutung eines umfassenden Ansatzes gegen islamistischen Extremismus. „Die wirksamste Antwort auf islamistischen Extremismus ist ein starker Rechtsstaat und konsequente Präventionsarbeit“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Entscheidend sei aus ihrer Sicht, Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Kinder und Jugendliche müssten in die Lage versetzt werden, extremistische Inhalte rechtzeitig zu durchschauen. „Entscheidend ist, Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Kinder und Jugendliche müssen in der Lage sein, extremistische Propaganda zu erkennen, sie kritisch einzuordnen und ihr zu widerstehen, sowohl auf dem Schulhof als auch im digitalen Raum“, sagte Pawlik der „Rheinischen Post“. ### Internet als Ort von Radikalisierung und Prävention Besonders den digitalen Raum sieht Pawlik als entscheidendes Feld im Kampf gegen Extremismus. „Das Internet ist heute einer der wichtigsten Orte der Radikalisierung, deshalb muss es auch ein zentraler Ort der Prävention sein. Wir müssen junge Menschen dort mit demokratischen Gegenangeboten erreichen, wo extremistische Akteure um ihre Aufmerksamkeit werben“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Allein mit Aufklärung und Gegenangeboten sei es jedoch nicht getan, so Pawlik weiter. Auch digitale Plattformen selbst stünden in der Pflicht. „Das allein reiche jedoch nicht aus. Zugleich müssen digitale Plattformen ihren gesetzlichen Pflichten konsequent nachkommen, geltendes europäisches Recht durchsetzen und verhindern, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinnt“, sagte Pawlik der Zeitung. ### Verantwortung der Schulen Neben dem Internet sieht die Integrationsbeauftragte auch die Schulen in einer besonderen Verantwortung. „Im Klassenzimmer und auf dem Schulhof müssen ein respektvoller Umgang und gegenseitige Achtung als Grundsatz gelten“, sagte Pawlik der „Rheinischen Post“. Sie fordert, dass sich diese Haltung auch in der inhaltlichen Ausrichtung des Unterrichts widerspiegelt. „Lehrpläne, Schulbücher und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften müssen die Werte unserer vielfältigen Gesellschaft vermitteln und widerspiegeln sowie kritisch gegen jede Form von Extremismus und Rassismus sein. Nur so können wir verhindern, dass extremistische Ideologien überhaupt Fuß fassen und junge Menschen in Deutschland erreichen“, sagte Pawlik der Zeitung. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück