Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) treibt die Digitalisierung ihrer Parkangebote weiter voran: Nach dem Start des vollständig ticket- und bargeldlosen Parkens an der Dominikanerkirche werden nun vier weitere Standorte auf das neue System umgestellt. In den kommenden Wochen erhalten drei Parkhäuser in Osnabrück sowie ein Standort in Bad Rothenfelde die neue Technik.
Schrittweise Umrüstung bis Anfang Juli
Den Auftakt macht das Parkhaus Lotter Straße am 15. Juni. Zwei Wochen später folgen die Salzmarkt-Garage sowie der Parkplatz am Carpesol in Bad Rothenfelde. Den Abschluss bildet am 6. Juli die Altstadtgarage. Die technischen Arbeiten sollen jeweils rund eine Woche dauern. „Mit der sukzessiven Umstellung treiben wir die Digitalisierung unserer Parkangebote konsequent weiter voran“, erklärt OPG-Geschäftsführer Wigand Maethner.
An den drei Osnabrücker Standorten ist bargeldloses Bezahlen bereits seit 2024 möglich. Mit der aktuellen Umstellung verschwinden nun auch die letzten Bargeldautomaten. In Bad Rothenfelde wird stattdessen ein neuer Cashless-Automat mit größerem Bedienfeld installiert.
Fast alle zahlen ohnehin schon digital
Die Auswahl der Standorte kommt nicht zufällig: Nach Angaben der OPG bezahlen dort bereits heute rund 90 Prozent der Kundinnen und Kunden ohne Bargeld. Für das Unternehmen ist die vollständige Umstellung deshalb der nächste logische Schritt.
„Mit der großen Mehrheit unserer Kunden, die schon heute bargeldlos zahlt, schaffen wir die Grundlage, unsere Systeme weiter zu vereinfachen und noch nutzerfreundlicher zu gestalten“, ergänzt Maethner. „Wir sehen – wie schon am Standort an der Dominikanerkirche – deutlich, dass digitale Systeme den Parkprozess komfortabler machen und langfristig effizienter gestalten.“
Parken per Kennzeichen statt Papierticket
Mit dem neuen System entfällt nicht nur das Bezahlen mit Bargeld – auch klassische Parktickets gehören der Vergangenheit an. Stattdessen wird bei der Einfahrt das Kennzeichen automatisch erfasst. Vor dem Verlassen des Parkhauses geben Nutzerinnen und Nutzer ihr Kennzeichen am Automaten ein. Das System berechnet die Parkdauer und die fällige Gebühr automatisch. Bezahlt werden kann per Girokarte, Kreditkarte oder Smartphone.„Das Ziel ist klar: Parken soll so einfach wie möglich funktionieren – ohne Ticket, ohne Kleingeld und mit möglichst wenig Wartezeit“, so Wigand Maethner. „Wir entwickeln unsere Standorte Schritt für Schritt in diese Richtung weiter.“
Mehr Standorte sollen folgen
Mit den vier anstehenden Umrüstungen versteht die OPG den Ausbau noch nicht als abgeschlossen. Nach dem Pilotstandort an der Dominikanerkirche sollen weitere Parkflächen folgen. „Bargeld- und ticketlos ist die Zukunft des urbanen Parkens“, sagt Maethner. „So wird das Parkerlebnis schneller, bequemer und ressourcenschonender.“
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