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Startseite AktuellPagenstecherstraße bleibt vierspurig – aber nur wenn die Anwohner mitmachen
AktuellOsnabrück

Pagenstecherstraße bleibt vierspurig – aber nur wenn die Anwohner mitmachen

von Jasmin Schulte 13. Oktober 2022
von Jasmin Schulte 13. Oktober 2022
Pagenstecherstraße / Foto: Pohlmann
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Pagenstecherstraße / Foto: Pohlmann

Sie wurde in der Stadtpolitik heiß diskutiert: die Pagenstecherstraße. Eigentlich sollte sie künftig zweispurig werden und mit einem breiten Fahrradweg auffahren, doch das ist nun vorerst Geschichte. Die Pagenstecherstraße soll vierspurig bleiben und etliche Bäume gefällt werden. Allerdings nur dann, wenn die Fällungen mit Anliegerbäumen kompensiert werden kann.

Für große Diskussionen sorgte die stadtpolitische Entscheidung im Juni, die Pagenstecherstraße pro Seite einspurig zu gestalten. SPD und Grüne sprachen sich zu dieser Zeit trotz klarer Empfehlung des Gutachtens für diese Variante aus. Jetzt soll es doch anders kommen: „Der Straßenquerschnitt der Pagenstecherstraße umfasst künftig eine Vierstreifigkeit mit beidseitigem Fuß- und Radweg. Die Radwegbreite wird dabei den aktuellen Standards von 2,25 Metern angepasst“, heißt es in der Beschlussvorlage des Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (StuA). Am Donnerstagabend (13. Oktober) stimmten alle Ausschussmitglieder – bis auf zwei Enthaltungen von Elena Moormann (SPD) und Christiane Balks-Lehmann (Grüne) dem Änderungsantrag zu, der nun im Stadtrat am 8. November beschlossen wird. Letztere hätte die vorherigen Planungen als „Schritt in Richtung einer anderen Mobilität“ verstanden, die man sich mit diesem Vorschlag nun verbaue. „Wir hätten den Mut haben können“, kommentiert Balks-Lehmann.

Mindestens 28 Bäume müssen weichen

Für diese Umbaumaßnahmen müssen 28 Plantanen gefällt werden. Bei vier Fahrstreifen kann es allerdings nur dann bleiben, wenn diese gefällten Bäume „mindestens in gleicher Anzahl und vergleichbarem Umfang“ kompensiert werden. Das Problem? An der Pagenstecherstraße gibt es keinen anderen Platz im öffentlichen Raum für neue Bäume. Deshalb sollen Anwohner – fast ausschließlich Firmen – nun das Problem lösen. Die Stadt hofft auf Mitarbeit und dass die Betriebe auf ihren Grundstücken nun die nötigen Bäume zur Kompensation pflanzen wollen. Stadtbaurat Frank Otte ist in der Hinsicht zuversichtlich, denn auch Unternehmen würden von der Verschattung profitieren.

Anette Meyer zu Strohen (CDU) spricht dabei von einer „Kompromisslösung“, denn: „Die Stadt Osnabrück braucht Steuereinnahmen.“ Deshalb müsse man auch insbesondere die Wirtschaft mitdenken. Und auch Jens Meier (Grüne) sieht diesen Kompromiss als „gute Chance für die Entwicklung des ganzen Areals“. Mit der Anliegerbeteiligung habe sich eine Perspektive eröffnet, die der Rat voher nicht hatte: Die Option auf privatem Grund Bäume zu pflanzen.

Im schlimmsten Fall könnten es auch 35 Bäume werden

Vonseiten der Verwaltung habe man im Nordabschnitt der Straße, in dem man vier Bäume fällen müsste, zwölf Ersatzstandorte für Neupflanzungen ausmachen können. Im südlichen Bereich der Pagenstecherstraße, bei der mindestens 24, möglicherweis nach Vor Ort-Besichtigungen sogar insgesamt 31 Bäume gefällt werden müssten, habe man 14 Ersatzstandorte gefunden. Das Potenzial sei da, jetzt hoffe man auf den Willen der Anwohner. Gespräche sind bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geführt worden. Das beanstandet auch Kerstin Meyer-Leive vom Bund Osnabrücker Bürger (BOB), die das Prozedere „indiskutabel“ findet: „Den Eindruck erscheinen zu lassen, dass alles von Anwohnern abhängt, finde ich nicht angemessen.“ Gleichwohl sollte man erst Gespräche mit den Anwohnern führen und nicht erst im Nachhinein. Allerdings werde mit dem Beschluss zunächst einmal der Prozess eingeleitet, in die Verhandlung zu gehen, denn es brauche für die Eigentümer jetzt ein Signal, so Otte.

Keine Parkplätze mehr an der Straße

Um die Sicherheit im Radverkehr bereits in naher Zukunft zu erhöhen, werden die Parkstreifen am Straßenrand bereits vor den Umbaumaßnahmen gesperrt. Die Verwaltung wird zudem Geschwindigkeitsmessungen durchführen und auch den Einsatz stationärer Blitzer prüfen.

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Jasmin Schulte

Jasmin Schulte begann im März 2018 als Redakteurin für die Hasepost. Nach ihrem Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft an der Universität Vechta absolvierte sie ein Volontariat bei der Hochschule Osnabrück. Weitere Stationen führten sie zu Tätigkeiten bei einer lokalen Werbeagentur und einem anderen Osnabrücker Verlag. Seit März 2022 ist Jasmin Schulte zurück bei der HASEPOST und leitet nun unsere Redaktion. Privat ist Jasmin Schulte als Übungsleiterin tätig, bloggt über Literatur und arbeitet an ihrem ersten eigenen Roman.

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