# „Oscars 2026: ‚One Battle After Another‘ räumt ab“ Datum: 16.03.2026 04:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/oscars-2026-one-battle-after-another-raeumt-ab-691739/ --- "One Battle After Another" ist bei der 98. Verleihung der Academy Awards in Los Angeles zum großen Gewinner gekürt worden. Der schwarzhumorige Action-Thriller setzte sich in mehreren Hauptkategorien durch und schrieb in einer neuen Sparte Oscar-Geschichte. Weitere wichtige Auszeichnungen gingen an den Film "Sinners" sowie an die Literaturverfilmung "Hamnet". ## Sechs Oscars für "One Battle After Another" Regisseur Paul Thomas Anderson gewann mit „One Battle After Another“ nicht nur den Oscar für den besten Film. Der schwarzhumorige Action-Thriller wurde unter anderem auch in den Kategorien Regie und bestes adaptiertes Drehbuch ausgezeichnet und erhielt als erster Film überhaupt den Preis in der neuen Kategorie Casting, den Casting-Direktorin Cassandra Kulukundis entgegennahm. Insgesamt war der Film für 13 Oscars nominiert und gewann sechs, wobei Anderson persönlich drei Goldjungen mit nach Hause nehmen konnte. Zweiterfolgreichster Film des Abends war „Sinners“ mit vier Auszeichnungen. ### Darstellerpreise und Musik In der männlichen Hauptdarsteller-Kategorie setzte sich Michael B. Jordan durch, der die Doppel-Hauptrolle in „Sinners“ spielte. Die Kategorie galt im Vorfeld als relativ offen, wobei neben Jordan auch Timothée Chalamet („Marty Supreme“) die größten Chancen zugerechnet wurden. Bei den Frauen war von nahezu allen Experten ein Sieg von Jessie Buckley für ihre Rolle in der Romanverfilmung „Hamnet“ erwartet worden – diese Prognose erwies sich auch als richtig. Bei den Nebendarstellern gewannen Amy Madigan für ihre Rolle in „Weapons“ sowie Sean Penn für „One Battle After Another“ die begehrten Trophäen; beide galten im Vorfeld als leichte Favoriten. In der Kategorie bester Animationsfilm setzte sich „KPop Demon Hunters“ durch, der Auslands-Oscar ging an „Sentimental Value“ aus Norwegen. Für die beste Filmmusik wurde Ludwig Göransson für „Sinners“ ausgezeichnet, womit der deutsche Komponist Max Richter („Hamnet“) leer ausging. ### Politische Töne und Quotenfrage Politische Akzente blieben bei der Gala nicht aus. Moderator Conan O`Brien warnte schon in seinem Eröffnungsmonolog, dass der Abend politische Botschaften enthalten könnte, und rief die internationale Filmgemeinschaft dazu auf, gemeinsam Optimismus zu verbreiten. In den Dankesreden hielten sich die politischen Stellungnahmen dann jedoch in Grenzen. Lediglich in der Doku-Kategorie erlaubte sich Jimmy Kimmel ein paar Spitzen gegen US-Präsident Donald Trump. Der russische Dokumentarfilmer Pawel Talankin, der für den Film „Ein Nobody gegen Putin“ ausgezeichnet wurde, rief zum Ende aller Kriege auf. Später rief zudem Javier Bardem „No to war“ und „Free Palestine“ in die Runde. Auch in diesem Jahr wird mit Spannung erwartet, wie sich die TV-Quoten für die Preisverleihung entwickeln werden. Die als bester Film nominierten Werke „F1“ (Einspielergebnis von 633 Millionen US-Dollar) und „Sinners“ (370 Millionen US-Dollar) sind die einzigen echten Blockbuster bei der Verleihung dieses Jahr. In Jahren, in denen Filme mit höheren Einspielergebnissen nominiert sind, gibt es auch oft einen kleinen Zuschauerschub bei den Oscars. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück