HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Osnabrücker Zoll stellt Drogen bei Fahrzeugkontrolle sicher
So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5...
Ab heute (6. März) wird die Autobahn A1...
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltÖkostrom verstehen: Von grünen Versprechen zu echten Energiequellen
Deutschland & die Welt

Ökostrom verstehen: Von grünen Versprechen zu echten Energiequellen

von Redaktion Hasepost 16. Mai 2024
von Redaktion Hasepost 16. Mai 2024
Windkraftwerke bei Sonnenuntergang / dts Nachrichtenagentur
20

Grünstrom, Naturstrom, Ökostrom und Co.: Mittlerweile gibt es bekanntlich zahlreiche Begriffe, die umgangssprachlich dafür verwendet werden, um elektrische Energie aus nachhaltigen respektive erneuerbaren Quellen zu beschreiben. Der sogenannte grüne Strom soll dabei helfen, die von vielen Menschen zurecht geforderte Energiewende zu unterstützen – allerdings sorgt die schiere Masse an verschiedenen Ökostromprodukten bei den meisten Verbrauchern eher weniger für Vertrauen, sondern vielmehr für Verwirrung. Woher stammt der vielbeschworene Ökostrom eigentlich? Ist er tatsächlich so nachhaltig wie man uns glauben machen will? Und woran kann man echten Ökostrom überhaupt erkennen?

Den meisten Menschen in Osnabrück ist mittlerweile vollkommen bewusst, dass die Energiewende nicht mehr nur erstrebenswert, sondern absolut notwendig ist, um den Klimawandel zu verlangsamen. Und praktischerweise stehen jedem von uns diverse Möglichkeiten zur Verfügung, um das eigene Leben zumindest etwas nachhaltiger zu gestalten. Dazu gehört unter anderem auch die Wahl des passenden Energielieferanten, der bei der Stromerzeugung eben nicht auf fossile Brennstoffe wie beispielsweise Kohle, Erdgas, Erdöl oder auch Kernkraft, sondern stattdessen auf erneuerbare Quellen zur Energiegewinnung setzt. Allerdings ist es vor allem aufgrund der zahlreichen Anbieter und Tarife nicht immer leicht, den Überblick zu behalten – besonders dann, wenn es um den Ökostrom geht. Denn was überraschend viele Menschen nicht wissen: Sämtliche Bezeichnungen (sei es nun Ökostrom, Naturstrom oder auch grüner Strom) sind aktuell weder markenrechtlich geschützt, noch gibt es eine gesetzlich verankerte Definition, ab wann man tatsächlich von echtem Ökostrom sprechen darf.

Grüner Ökostrom: Was steckt tatsächlich dahinter?

Geht es nach dem Bundesverband für Erneuerbare Energie (kurz BEE), muss der produzierte Strom mindestens zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen, damit der jeweilige Anbieter den Begriff Ökostrom überhaupt verwenden darf. Doch wie nahezu überall in Deutschland, kommt auch der Strom in Osnabrück aus verschiedensten Quellen, die bei genauerer Betrachtung zum Großteil weder nachhaltig, noch wirklich „grün“ sind. So gibt es beispielsweise gleich mehrere Umweltschutzorganisationen, die sämtliche Wasserkraftwerke aufgrund der weitreichenden Folgen für die Natur von der Liste der nachhaltigen Energieproduzenten gestrichen haben. Nichtsdestotrotz stellen zahlreiche Anbieter eben diese Kraftwerke als nachhaltige Quelle für Ökostrom dar. Gleiches gilt zudem auch für Windkraftanlagen, die aufgrund der schieren Masse viele Lebensräume für verschiedenste Tiere nachhaltig zerstören. Darüber hinaus gibt es mittlerweile derart viele unterschiedliche Herkunftsnachweise, Labels, Gütesiegel und Zertifikate, dass man als Verbraucher schnell den Überblick verlieren kann.

Wer echten und tatsächlich nachhaltigen Ökostrom verwenden möchte, sollte daher zum einen auf das Grünstrom-Gütesiegel des TÜVs (Nord und Süd) und zum anderen auf das ok-Power Siegel achten, da in beiden Fällen nur Stromtarife ausgezeichnet werden, die sich nachweislich zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zusammensetzen. Außerdem sollte der Anbieter möglichst lückenlos belegen können, dass sowohl der selbst hergestellte, als auch der zugekaufte Strom zum überwiegenden Großteil aus regionaler Produktion stammt, da aus dem Ausland importierter Strom häufig aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Gut zu wissen: Für eine regionale Grünstromkennzeichnung müssen sich Verbraucher und Erzeuger innerhalb eines Radius von 50 Kilometern rund um das Gemeinde- beziehungsweise Postleitzahlengebiet befinden.

Woher stammt Ökostrom und wie kommt er bei mir an?

Ökostrom stammt in der Regel komplett aus erneuerbaren Energiequellen, sowie aus nachwachsenden Rohstoffen, die in der Theorie als nahezu unerschöpflich gelten. Hierbei handelt es sich vor allem um Windkraft (Windparks und Windkraftanlagen), Sonnen- respektive Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie), Wasserkraft, Erdwärme (Geothermie) und der Biomasse (Pflanzen und Pflanzenreste). Auf diese Weise kann der Ökostrom so CO2-neutral wie möglich hergestellt werden, ohne dabei auf fossile und endliche Brennstoffe wie Gas, Kohle oder Öl zurückgreifen zu müssen. Allerdings gibt es in Deutschland weder eine eigene Leitung, noch ein eigenes Ökostromnetz – stattdessen wird der Ökostrom zusammen mit konventionell produziertem Strom in das allgemeine Stromnetz eingespeist und an die Haushalte verteilt.

Die Menge des zugeführten Ökostroms hängt dabei vor allem davon ab, wie viel Energie die Kunden mit einem Ökostromtarif verbrauchen. Folglich gilt: Wenn möglichst viele Ökostromkunden möglichst viel Strom verbrauchen, müssen die Anbieter dementsprechend mehr nachhaltig produzierten Strom zur Verfügung stellen. Somit haben die Verbraucher selbst einen aktiven Einfluss darauf, den Anteil der fossilen Brennstoffe mehr und mehr zu reduzieren, gleichzeitig zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen beizutragen und dadurch die Energiewende zu beschleunigen. Und abschließend noch ein Tipp: Da Ökostrom in der Regel deutlich teurer als konventionell produzierter Strom ist, sollte man die verschiedenen Anbieter ganz in Ruhe miteinander vergleichen und abwägen, inwieweit sich ein Wechsel zum Ökostrom tatsächlich lohnt.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Redaktion Hasepost

Dieser Artikel entstand innerhalb der Redaktion und ist deshalb keinem Redakteur direkt zuzuordnen. Sofern externes Material genutzt wurde (bspw. aus Pressemeldungen oder von Dritten), finden Sie eine Quellenangabe unterhalb des Artikels.

vorheriger Artikel
Verdi initiiert Warnstreiks bei Telekom trotz laufender Tarifverhandlungen
nächster Artikel
Razzia gegen mutmaßliche Hamas-Unterstützergruppe in Duisburg

das könnte Sie auch interessieren

CDU will Mitte 2027 Steuerentlastung für mittlere Einkommen

6. März 2026

Bayaz fordert nach Cum-Ex bessere Vernetzung der Finanzbehörden

6. März 2026

Familienministerin Prien zeigt Verständnis für Frauenstreik am 9....

6. März 2026

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert SPD-Forderung nach Übergewinnsteuer

6. März 2026

Prien will Ministeriumsnamen um Männer erweitern

6. März 2026

Krankenkassen: Krankenhausreform wichtig, aber kaum Einsparungen erwartet

6. März 2026

Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der...

6. März 2026

US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

5. März 2026

Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

5. März 2026

CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Osnabrücker Zoll stellt Drogen bei Fahrzeugkontrolle sicher

    6. März 2026
  • So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5 Jahre Jubiläum

    6. März 2026
  • CDU will Mitte 2027 Steuerentlastung für mittlere Einkommen

    6. März 2026
  • Bayaz fordert nach Cum-Ex bessere Vernetzung der Finanzbehörden

    6. März 2026
  • Familienministerin Prien zeigt Verständnis für Frauenstreik am 9. März

    6. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3