# Obduktion soll Todesursache klären – ist es der bekannte Wal Hartwin Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-14T12:46:32+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-14T12:46:32+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/obduktion-soll-todesursache-klaeren-ist-es-der-bekannte-wal-hartwin-743458/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Obduktion soll Todesursache klären – ist es der bekannte Wal Hartwin? Ein toter Buckelwal wurde am Donnerstag im Greifswalder Bodden vor der Südspitze Rügens entdeckt. Das etwa sieben Meter lange Tier trieb leblos im Wasser, wie der NDR berichtet. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund bestätigte, dass es sich um einen Buckelwal handelt, und leitete eine Obduktion ein, um die Todesursache zu klären. Der Kadaver wurde zunächst mit einem Kran auf der kleinen Insel Dänholm vor Stralsund aus dem Wasser gehoben und soll dort in einer Außenstelle des Museums, dem Nautineum, untersucht werden. ## Forscher suchen Ursache für Walsterben Ein Team von rund zehn Wissenschaftlern steht für die Sektion bereit. Umweltminister Till Backhaus (SPD) erhofft sich von der Untersuchung Erkenntnisse darüber, warum Buckelwale in die Ostsee gelangen und dort sterben. Er verwies darauf, dass sich die Population im Atlantik in den letzten Jahren erholt habe, was möglicherweise zu mehr Sichtungen in der Ostsee führe. ### Buckelwalbestand im Atlantik erholt sich rasant Dies bestätigte auch der Meeresbiologe Thilo Maack im NDR-Interview: Der atlantische Buckelwalbestand sei von wenigen hundert Tieren auf über 20.000 angewachsen. Ob es sich bei dem toten Tier um den bekannt gewordenen Buckelwal Hartwin handelt, ist noch unklar. Wie der Berliner Kurier berichtet, wurde Hartwin in den vergangenen Wochen mehrfach an verschiedenen Küsten gesichtet, zuletzt in polnischen Gewässern. Tierschützer der Initiative „Stranded No More“ vermuten, dass es sich um Hartwin handeln könnte, da es in der Region keine anderen Walsichtungen gab. ### Hartwin könnte der tote Buckelwal sein Eine Sprecherin des Deutschen Meeresmuseums erklärte, eine Bestätigung sei erst nach der Bergung und einer genaueren Untersuchung möglich. Der Wal war zuvor bereits in einem geschwächten Zustand beobachtet worden, wie der Berliner Kurier weiter schreibt. Experten hatten ihm kaum Überlebenschancen eingeräumt. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück