# Niedrigwasser am Rhein treibt Spritpreise regional hoch Datum: 11.08.2026 11:16 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/niedrigwasser-am-rhein-treibt-spritpreise-regional-hoch-741874/ --- Extremes Niedrigwasser am Rhein erhöht Transportkosten und Spritpreise vor allem im Westen. Die anhaltende Trockenheit führt zu extrem niedrigen Pegelständen am Rhein, was den Schiffsverkehr stark einschränkt. Wie n-tv und die Zeit berichten, wirkt sich dies besonders auf die Transportkosten für Öl, Benzin und Diesel aus, die normalerweise per Tankschiff auf dem Fluss befördert werden. Da der Transport mit Lkw deutlich teurer ist, steigen die Logistikkosten für Kraftstoffe und Vorprodukte teilweise deutlich an. ## Worum es jetzt geht Der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer betont, dass das Niedrigwasser zwar preistreibend sei, aber nur einer von mehreren Faktoren für die aktuellen Spritpreise darstelle. Deutschland bezieht seine Kraftstoffe nicht ausschließlich über den Rhein, sondern nutzt ein Netzwerk aus Seehäfen, Raffinerien, Pipelines sowie Schienen- und Straßenverkehr. Dennoch schlägt das Niedrigwasser vor allem regional durch, wie die Preislandkarte von Tankerkönig zeigt. ### Nordrhein-Westfalen zahlt am meisten für Sprit So sind die Spritpreise in Nordrhein-Westfalen und Hessen besonders hoch, während Bayern, insbesondere der Süden, günstigere Preise bietet. Die Differenzen betragen etwa sieben Cent pro Liter bei Benzin und acht Cent bei Diesel zwischen den teuersten und günstigsten Bundesländern. Der NDR berichtet unterdessen, dass die Spritpreise bundesweit seit dem Ende des Tankrabatts und dem Aufflammen des Iran-Konflikts wieder steigen. ### Spritpreise steigen nach Iran-Konflikt stark Aktuell kostet ein Liter Super im Schnitt 2,16 Euro, Diesel 2,17 Euro. Vor Beginn des Iran-Kriegs lagen die Preise für Super bei 1,83 Euro und für Diesel bei 1,75 Euro pro Liter. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück