Das Bundesverkehrsministerium hat ein neues Förderprogramm zum Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern gestartet. Ziel ist es, den Zugang zu Lademöglichkeiten an rund neun Millionen Stellplätzen außerhalb des Straßenverkehrs zu erleichtern. Gefördert werden unter anderem private Wallboxen, der Netzanschluss und notwendige Baumaßnahmen. Für das Programm stehen insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.
Förderung für Ladepunkte an Mehrparteienhäusern
Das Bundesverkehrsministerium teilte am Mittwoch mit, dass mit dem neuen Programm der Zugang zu Ladeinfrastruktur an den rund neun Millionen Stellplätzen außerhalb des Straßenverkehrs erleichtert werden solle. Gefördert werden die Anschaffung und Errichtung von privater Ladeinfrastruktur, wie Wallboxen, sowie der Netzanschluss und notwendige Baumaßnahmen, hieß es weiter.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder
Drei Förderaufrufe mit unterschiedlicher Zielgruppe
Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums ist das Förderprogramm in drei Förderaufrufe unterteilt, die sich an Wohnungseigentümergemeinschaften, kleine und mittlere Unternehmen sowie Wohnungsbaugesellschaften richten. Insgesamt steht ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit.
Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur betreut das Programm inhaltlich. Anträge für die Förderung sind nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums ab dem 15. April 2026 möglich.
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