# Neue Hoffnung für Volkswagen Osnabrück? Niederländer prüfen Panzerbau im Fledder Datum: 17.03.2026 10:10 Kategorie: Aktuell URL: https://hasepost.de/neue-hoffnung-fuer-volkswagen-osnabrueck-niederlaender-pruefen-panzerbau-im-fledder-692264/ --- Für das VW-Werk in Osnabrück zeichnet sich womöglich eine neue Perspektive ab: Der Rüstungskonzern KNDS – bei vielen Projekten auch Partner von Rheinmetall – interessiert sich für eine Nutzung von zumindest Teilen des Standorts im Osnabrücker Fledder. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Wie der NDR unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, laufen bereits seit längerer Zeit Gespräche über einen möglichen Einstieg von KNDS bei Volkswagen in Osnabrück. Demnach könnte sich der Konzern in Teilen des ehemaligen Karmann-Werks einmieten. Im Raum steht laut NDR eine mögliche Produktion von Transportpanzern. ## KNDS arbeitet in vielen Projekten zusammen mit Rheinmetall Die Entwicklung ist auch deshalb bemerkenswert, weil sich frühere Überlegungen mit dem Rüstungsunternehmen Rheinmetall bereits zerschlagen hatten. Erst in der vergangenen Woche hatte Rheinmetall eine Übernahme des Osnabrücker VW-Werks ausgeschlossen. Damit richtet sich der Blick nun auf KNDS. Die Niederländer kooperieren bei zentralen Großprojekten eng mit dem Rüstungskonzern aus Düsseldorf. In Partnerschaften und Joint Ventures werden Kampfpanzer (Leopard 2), Schützenpanzer (Puma), Radpanzer (Boxer, Schakal) und zukünftige Kampfpanzerprojekte (MGCS/Leopard 3) gebaut und entwickel. Eine VW-Sprecherin sagte dem NDR, dass es fortlaufend Gespräche mit Industrieunternehmen über die Zukunft des Werkes gebe. Darunter seien auch Unternehmen aus dem Verteidigungsbereich. ### Rund 2.300 Beschäftigte am Standort Osnabrück bangen um ihre Arbeitsplätze Für den Standort ist die Zukunftsfrage von besonderer Bedeutung. Im Werk Osnabrück arbeiten rund 2.300 Beschäftigte. Zugleich steht fest, dass die Produktion des T-Roc Cabrio im Sommer 2027 ausläuft. Der Betriebsrat und die IG Metall hatten sich in der Vergangenheit wiederholt nicht zu Spekulationen über die Zukunft des Werkes äußern wollen. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück