Ab Mittwoch (15. April) kann im DBU Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) die interaktive Ausstellung „Mission Aqua“ besucht werden. Die Ausstellung ist dabei eine Kooperation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) sowie dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Umgesetzt wurde die Ausstellung durch die Agentur Raumsektor.
Ab Klasse 5 bis zur Oberstufe
Die Ausstellung ist konzipiert für Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 5 jeder Schulform. Der Besuch ist dabei für Schulklassen kostenlos und einfach über die Website buchbar. Um die Themen für alle Schulformen und Jahrgangsstufen gerecht vermitteln zu können, können verschiedene Schwerpunktthemen gesetzt werden. Aber auch interessierte Privatpersonen können sich für die Ausstellung anmelden. Dabei stehen auch viele weitere Bildungsangebote rund um das Thema zur Verfügung.
Durch vier Bereiche alles rund um das Thema Wasser lernen
Besucherinnen und Besucher werden im Zuge der Ausstellung durch vier Bereiche geleitet: PlanBar, Sauberzone, Schutzraum und Blaupause. Diese Bereiche beschäftigen sich mit verschiedenen wichtigen Fragen zum Thema Wasser mit regionalem und internationalen Bezug. So wird in der PlanBar der Frage nachgegangen, wie Wasser in der Stadt im Zuge einer Schwammstadt gespeichert werden kann.
Kinder und Jugendliche können hierbei interaktive Spiele bestreiten, um Lösungen auf Fragen zu finden, die in der Zukunft immer wichtiger werden. Im Zuge eines Kartenspiels spielen die jungen Besucherinnen und Besucher so gegen den „Herrn des trockenen Betons“, um die Austrocknung der Stadt verhindern zu können. Dabei kommen ihnen weitere widerspenstige Monster in die Quere, wie das „Bürokratie-Gespenst“ oder die „Welle der Fehlinformationen“. Gespielt werden kann in kleinen Gruppen, um im spannenden Duell gegeneinander anzutreten.

Spielkarten der DBU-Ausstellung „Mission AQUA“. / Foto: Lilli Würdemann
Gelerntes direkt im Alltag anwenden
Um die komplexen Vorgänge auch direkt im Alltag erkennen zu können, wird in der Ausstellung immer wieder ein alltäglicher Besuch geschaffen. In der Sauberzone ist so ein Badezimmer aufgebaut, das den Wasserverbrauch in Deutschland spielerisch abzeichnen soll. Auch hier werden immer wieder Probleme aufgezeigt: Die Verunreinigung des Trinkwassers durch Mikroplastik, Arzneirückstände, Konservierungsmittel sowie PFAS stößt in Deutschland zunehmend auf Grenzen. „Die vierte Reinigungstufe für Klärwerke wird in Deutschland zwar Pflicht, ist jedoch an vielen Standorten noch nicht umgesetzt“, betont Birte Kahmann, Projektleiterin für die Ausstellungen des DBU Zentrums für Umweltkommunikation.
Berufsorientierung für Berufe rund um das Thema Wasser
Schließlich können sich interessierte Besucherinnen und Besucher auch in einem Beruf-O-Mat probieren. Es werden einige Berufe rund um das Thema Wasser vorgestellt, die viele Bereiche und Interessen abdecken. Ob drinnen oder draußen, Studium oder Ausbildung, hier werden für verschiedene Zielgruppen Berufsperspektiven vorgestellt.
Mehr Nachrichten aus der Region?
➡️ Alle aktuellen Artikel zu Osnabrück - Westerberg finden Sie hier.