# Nepal und Tibet kämpfen mit den Folgen der Flutkatastrophe Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-01T10:46:59+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-01T10:46:59+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/nepal-und-tibet-kaempfen-mit-den-folgen-der-flutkatastrophe-750064/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Nepal und Tibet kämpfen mit den Folgen der Flutkatastrophe. Rettungskräfte suchen nach Überlebenden. Die Sturzflut im Himalaya hat in Nepal und Tibet eine verheerende Spur der Zerstörung hinterlassen. Nach aktuellen Angaben der nepalesischen Polizei sind allein in Nepal mindestens 1.007 Menschen ums Leben gekommen, wie die Tagesschau berichtet. China meldete 16 Tote auf tibetischer Seite. Die Zahl der Vermissten liegt in Nepal bei fast 4.600, in Tibet bei knapp 550, wobei Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und Caritas von über 90.000 Betroffenen ausgehen. ## Hunderte Arbeiter in Tunneln noch vermisst Auch Hunderte Ausländer, darunter mehrere Deutsche, werden noch vermisst. Die Suche nach Überlebenden konzentriert sich besonders auf Hunderte Arbeiter, die in den Tunneln von Wasserkraftwerken eingeschlossen sein könnten. Laut dem Merkur gelten in Nepal mindestens 931 Menschen als tot, und 3.925 werden vermisst, darunter 639 Bauarbeiter in Wasserkraftprojekten. ### Massengräber in Nepal stoßen auf Kritik Die Rettungskräfte arbeiten unter schwierigen Bedingungen, da Erdrutsche und neu entstandene Seen die Arbeiten behindern. In Nepal wurden bereits erste Opfer in Massengräbern beigesetzt, was lokal auf Kritik stößt, da viele der Verstorbenen Hindus sind und traditionell eingeäschert werden. Die Behörden sichern jedoch DNA-Proben und Fotos, um eine spätere Identifizierung zu ermöglichen. ### Krankheitsgefahr durch katastrophale Hygiene Experten warnen zudem vor dem Ausbruch von Krankheiten wie Cholera oder Dengue-Fieber aufgrund der katastrophalen hygienischen Bedingungen im Unglücksgebiet. Die Welt berichtet, dass die Zahl der Toten in Nepal auf 903 gestiegen ist, während in China 16 Tote bestätigt wurden. Die Rettungsarbeiten werden durch Flutwarnungen und Erdrutsche erschwert, und ein neu entstandener See in Tibet konzentriert die Sucharbeiten der chinesischen Behörden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück