Der Frühling lässt auf sich warten: Polarluft bringt Schnee und Frost.
Kommt der Frühling zu Ostern zurück?
Der Frühling lässt in diesem Jahr auf sich warten. Statt milden Temperaturen und Sonnenschein bringt eine Kaltfront polare Luft nach Deutschland. Besonders betroffen sind die höheren Lagen und die Alpenregion, wo mit Schneefällen zu rechnen ist. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, wird es in den kommenden Tagen nasskalt und ungemütlich. Die Höchstwerte liegen zwischen fünf und zwölf Grad, in höheren Lagen sowie an den Alpen bleibt es mit drei bis sechs Grad deutlich kühler. Am Sonntag setzt sich nach Angaben des DWD-Meteorologen Christian Herold vorübergehend Zwischenhocheinfluss durch.
Gibt es Regen und Schnee oder Sonne zu Ostern?
Die Niederschläge ziehen sich an den Alpenrand zurück und die Sonne zeigt sich häufiger. Im Südosten und an den Alpen ist es der Vorhersage zufolge meist stark bewölkt, zeitweise regnet es. An den Alpen kann Schnee fallen. In den übrigen Landesteilen zeigen sich zunehmend Quellwolken am Himmel, es gibt aber kaum Schauer. Es weht ein schwacher bis mäßiger, am Abend an der Nordsee frischer, in Böen starker bis stürmischer West- bis Südwestwind. In der Nacht zum Montag setzt wieder Regen ein, oberhalb von 600 bis 800 Metern fällt Schnee.
Ist Ostern noch mit Frost zu rechnen?
Die Tiefstwerte liegen zwischen plus fünf und minus drei Grad. Im höheren Bergland sowie an den Küsten sind teils stürmische Böen oder Sturmböen möglich. Wie t-online berichtet, bringt ein Tiefausläufer am Samstag in weiten Teilen Deutschlands dichte Wolken und Regen oder Schauer, vereinzelt sind auch Gewitter dabei. In höheren Lagen fällt teils Schnee. Während es im Nordwesten und Westen meist frostfrei bleibt, muss in den übrigen Regionen verbreitet mit Frost gerechnet werden. In tieferen Regionen ist laut DWD vorübergehend auch Schneeregen oder Nassschnee möglich.
Wo wird es an Ostern Schnee geben?
In den zentralen und südwestlichen Mittelgebirgen können bis zum Abend zwei bis fünf Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Deutlich mehr fällt in den Alpen: Bis Sonntagmittag werden dort fünf bis zehn Zentimeter erwartet, in Staulagen im Allgäu und Werdenfelser Land örtlich bis zu 15 Zentimeter. Der DWD hat entsprechende amtliche Warnungen herausgegeben, die größtenteils bis zum Sonntagmorgen gelten. Während es an den Alpen und im Alpenvorland trüb bleibt und weiter regnet oder schneit, lockert es in anderen Regionen zeitweise auf. Im Norden und in der Mitte bleibt es überwiegend trocken.
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