# Nach Wolfsangriff in Hamburg: Jagdverband fordert Abschuss oder Auswilderung Datum: 31.03.2026 20:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/nach-wolfsangriff-in-hamburg-jagdverband-fordert-abschuss-oder-auswilderung-698085/ --- Nach dem Angriff eines Wolfes auf eine Frau in Hamburg-Altona fordert der Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV), Helmut Dammann-Tamke, in der „Bild“ (Mittwochausgabe) drastische Konsequenzen. Der Wolf war nach dem Vorfall ohne Betäubung gefangen und vorläufig im Wildgehege Klövensteen in Rissen untergebracht worden. ## Forderung nach Einschläferung oder Auswilderung mit Sender DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke verlangt laut „Bild“ (Mittwochausgabe), dass der Wolf entweder eingeschläfert oder mit einem Senderhalsband ausgewildert wird. Der Angriff hatte sich am Montagabend ereignet, als eine Frau beim Versuch, das Tier aus einer mit Automatiktüren gesicherten Passage in Hamburg-Altona zu befreien, von dem Wolf angefallen und ins Gesicht gebissen wurde. Der Wolf konnte anschließend ohne Betäubung gefangen und im Wildgehege Klövensteen in Rissen untergebracht werden. „Die Verantwortung liegt jetzt bei der Politik, zu entscheiden, was passiert“, sagte Dammann-Tamke der „Bild“ (Mittwochausgabe). „Ein Wildtier in Gefangenschaft zu halten ist schon aus Tierschutzgründen keine Option. Entweder der Wolf wird eingeschläfert oder am Rand von Hamburg wieder ausgesetzt. Sollte sich die Politik zu Letzterem entscheiden, fordern wir ein Senderhalsband. Bei weiteren Auffälligkeiten muss dann unbedingt gehandelt werden.“ Handeln hieße in dem Fall laut „Bild“, dass der Wolf getötet werden muss. ### Verweis auf Präzedenzfall „Kurti“ Dammann-Tamke verwies in der „Bild“ (Mittwochausgabe) auf einen früheren Fall: „Es gibt einen Präzedenzfall: Im Jahr 2016 wurde Wolf `Kurti` in Niedersachsen für weit weniger auffälliges Verhalten zum Abschuss freigegeben und getötet: Er näherte sich mehrfach Spaziergängern mit Hunden – das war nachweisbar, da er ein Sendehalsband trug“, erklärte der Jagdverbandschef. Es gehe jetzt darum, ein „möglichst konfliktarmes Zusammenleben von Menschen, Wölfen und Weidetieren zu gewährleisten“, so Dammann-Tamke in der „Bild“ (Mittwochausgabe). ### „Wolf müsse lernen, Abstand zu halten“ Der Jagdverbandschef betonte in der „Bild“ (Mittwochausgabe), der Wolf müsse in Deutschland „endlich lernen, Abstand zu halten“. Das gehe nach seiner Darstellung „nur mit dem Abschuss von Einzeltieren“, was dann „das Verhalten des ganzen Rudels präge“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück