# Nach erstem Zweitliga-Heimspiel: Darum ermittelt die Polizei Osnabrück gegen 50 Magdeburg-Fans Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-19T07:00:59+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-19T07:01:06+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/nach-erstem-zweitliga-heimspiel-darum-ermittelt-die-polizei-osnabrueck-gegen-50-magdeburg-fans-744709/ Kategorie: Aktuell --- Rund 50 Anhänger des 1. FC Magdeburg sind am Samstagnachmittag (15. August) unkontrolliert in das Stadion an der Bremer Brücke gelangt. Zuvor hatten sie versucht, den Kassen- und Eingangsbereich zu stürmen. Drei Menschen wurden verletzt, die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs. ## Gäste-Fans kommen erst nach Beginn der zweiten Halbzeit an Am Samstag (15. August) fand das erste Heimspiel des VfL Osnabrück in der zweiten Bundesliga statt. An der Bremer Brücke trafen die Lila-Weißen auf den 1. FC Magdeburg – und [unterlagen deutlich 3:0.](https://hasepost.de/vfl-verpatzt-auch-heimauftakt-magdeburg-zeigt-osnabrueck-beim-03-die-grenzen-auf-743764/) Die mit der Bahn angereisten Magdeburger Fans waren nach Angaben der Polizei mit Verspätung am Osnabrücker Hauptbahnhof angekommen und erreichten das Stadion deshalb erst weit nach Beginn der zweiten Halbzeit der Partie gegen den VfL Osnabrück. ### 50 Magdeburger gelangen unkontrolliert ins Stadion Am Stadion versuchten Teile der Gäste-Fans anschließend, den Kassen- und Eingangsbereich zu stürmen und die Ticket- sowie Personenkontrollen zu umgehen. Rund 50 Personen aus der Magdeburger Fanszene gelangten dabei unkontrolliert ins Stadion. Die Polizei bildete vor Ort eine Kette, um einen weiteren unkontrollierten Zutritt zu verhindern. ### Polizist und zwei Ordner verletzt Dabei wurden ein Polizeibeamter beim Übersteigen eines Absperrgitters sowie zwei Ordner verletzt. Zudem warfen Gäste-Anhänger nach Polizeiangaben mehrere Beamte mit einem vollen Becher Skyr. Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruchs. Im Zuge der weiteren Ermittlungen könnten gegen Beteiligte auch Stadionverbote ausgesprochen werden. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück