Nach dem Brand in einer Wohneinrichtung bei der Osnabrücker AMEOS-Klinik am frühen Sonntagmorgen (20. Juli) hat das Amtsgericht Osnabrück die vorläufige Unterbringung des tatverdächtigen 31-Jährigen in einer forensischen Einrichtung angeordnet. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung ermittelt.
Richter ordnet Unterbringung an
Der 31-Jährige war am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem Amtsgericht vorgeführt worden. Der zuständige Richter entschied anschließend, den Mann nach Paragraf 126a der Strafprozessordnung vorläufig in einer forensischen Einrichtung unterzubringen. Er befindet sich inzwischen auf dem Weg dorthin.
Ermittlungen wegen versuchten Mordes
Der Brand war am frühen Sonntagmorgen in einer Wohneinrichtung einer Osnabrücker Klinik ausgebrochen. Dabei wurden zwei Bewohner leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Osnabrück ermitteln gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
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