# Musiala bricht erneut zusammen: Bayern wusste von Diagnose Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-20T02:16:24+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-20T02:16:24+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/musiala-bricht-erneut-zusammen-bayern-wusste-von-diagnose-745306/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Jamal Musiala ist erneut während eines Testspiels zusammengebrochen. Nach dem Vorfall äußerte sich Bayerns Sportvorstand Max Eberl mit den Worten „Wir wussten und wissen Bescheid“, wie n-tv berichtet. Dies wirft Fragen auf, wer genau im Verein von der Diagnose wusste und warum Musiala trotz des ersten Zusammenbruchs nur drei Tage später wieder zum Einsatz kam. Auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß bestätigte gegenüber Sky/RTL, dass man intern bereits seit einiger Zeit Bescheid gewusst habe. „Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit dieser Häufung dieser Probleme“, sagte Hoeneß. Die Häufung der Vorfälle sei ein Drama, besonders für Musiala selbst. ## Mannschaft schirmt Musiala nach Kollaps ab Laut SPORT1 waren auch Musialas Mitspieler über die Situation informiert. Dies deutet darauf hin, dass die Mannschaft nach dem ersten Kollaps gezielt reagierte und Musiala abschirmte. Kein Spieler sprach in der Mixed-Zone über den Vorfall, und Eberl verwies darauf, dass sich Musiala selbst äußern werde – auf dessen expliziten Wunsch hin. Musiala hatte sich im Vorfeld mit seinen engsten Vertrauten darauf vorbereitet, selbst an die Öffentlichkeit zu treten. ### Schockmomente erinnern an frühere Fußball-Dramen Die Szenen lösten bei Mitspielern und Zuschauern Schockmomente aus. Erinnerungen an den Zusammenbruch von Christian Eriksen bei der EM 2021 oder den Fall Abdelhak Nouri von Ajax Amsterdam wurden wach. Für Bayerns Ismael Saibari, der Nouri persönlich kannte, waren die Vorfälle ein unschönes Déjà-vu. ### Musiala übernimmt Verantwortung für Comeback Musiala selbst übernahm in seiner Erklärung die Verantwortung für sein schnelles Comeback. Er habe in enger Abstimmung mit Experten und mit Freigabe der neurologischen Fachärzte entschieden, weiter zu spielen. Die Absencen seien kurz und gut behandelbar, betonte er. Dennoch bleibt die Frage, ob der FC Bayern seinen Spieler vor sich selbst hätte schützen müssen. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück