# Merz verlängert Steuerfreiheit für 1.000-Euro-Entlastungsprämie bis 2027 Datum: 16.04.2026 21:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/merz-verlaengert-steuerfreiheit-fuer-1-000-euro-entlastungspraemie-bis-2027-703798/ --- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will Arbeitgebern bei der Auszahlung der geplanten steuer- und abgabenfreien „Entlastungsprämie“ von 1.000 Euro mehr Zeit einräumen. Die Frist soll nicht nur für das Jahr 2026, sondern auch für 2027 gelten. ## Merz kündigt längeren Zeitraum für Prämienzahlung an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte am Donnerstag am Rande des Besuchs des irischen Regierungschefs, die Entlastungsmaßnahme solle über einen längeren Zeitraum gelten. „Die 1.000 Euro sind ein Angebot an Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dieses Angebot soll für das Jahr 2026 und auch für das Jahr 2027 gelten“, sagte Merz. Die Kritik an der Maßnahme sehe er, er teile sie aber nicht, so der Kanzler. „Es ist ein Angebot von uns, um in einer schwierigen Zeit Betrieben und Beschäftigten eine Erleichterung bei Steuern und Sozialversicherungsabgaben zu geben.“ Ursprünglich war in der Regierungskoalition vorgesehen, dass die Entlastungsprämie nur bis zum 31. Dezember 2026 gewährt werden kann. Dass diese Frist nun über den bisherigen Rahmen hinaus verlängert werden soll, hatte sich bereits zuvor abgezeichnet. ### Hinweise aus dem Bundesfinanzministerium Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums hatte am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur auf die Frage, ob die Frist womöglich noch verlängert werde, entsprechende Andeutungen gemacht. So könne es „natürlich sehr gut sein, dass darüber dann im parlamentarischen Verfahren beraten wird“, sagte der Sprecher der dts Nachrichtenagentur. Darüber hinaus solle sich die „Entlastungsprämie“ an der „Inflationsausgleichsprämie“ orientieren, betonte der Sprecher in diesem Zusammenhang gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Die Inflationsausgleichsprämie hatte einen Anwendungszeitraum von rund 26 Monaten, von Ende 2022 bis Ende 2024. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück