# Mehrheit der Rentenbezieher zahlte über 47 Jahre ein Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-02T09:32:11+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-02T09:32:15+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/mehrheit-der-rentenbezieher-zahlte-ueber-47-jahre-ein-762241/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Mehr als die Hälfte der Bezieher der abschlagsfreien Rente ab 45 Beitragsjahren hat 47 Jahre oder mehr in die Rentenversicherung eingezahlt. Das zeigen Zahlen der Rentenversicherung, die das Bundesarbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion veröffentlichte und über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet. ## 55 Prozent mit mindestens 47 Beitragsjahren Im Jahr 2025 wiesen rund 55 Prozent der Bezieher dieser Rentenart 47 Beitragsjahre oder mehr auf. Die Statistik der Rentenversicherung verzeichnet insgesamt 244.695 Renten für besonders langjährig Versicherte. Laut der Statistik haben 134.645 mindestens 47 Jahre eingezahlt, während 110.050 auf 46 Jahre oder weniger kommen. ### Kritik der Linken an geplanter Abschaffung Sarah Vollath, rentenpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, übte vor diesem Hintergrund Kritik an der geplanten Abschaffung. „Die meisten Menschen, die die Rente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen, haben mehr als 47 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt“, sagte Vollath dem Nachrichtenportal T-Online. Wer so lange gearbeitet und eingezahlt habe, „hat sich eine abschlagsfreie Rente mehr als verdient.“ Das sehe auch eine große Mehrheit der Bevölkerung so. "Die Bundesregierung muss endlich einsehen, dass die angekündigte Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte ein großer Fehler ist und diesen Irrweg verlassen". ### Rentenkommission plant Streichung Der Plan der Rentenkommission sieht vor, die abschlagsfreie Rente ab 45 Beitragsjahren abzuschaffen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatten im Sommer angekündigt, die Regierung wolle die Rentenreform als Komplettpaket umsetzen. Sowohl aus der Union als auch aus der SPD gibt es Kritik an diesem Vorhaben. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück