# Mehrheit der Deutschen fordert strengere Alkoholgrenzen im Straßenverkehr Datum: 16.06.2026 06:19 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/mehrheit-der-deutschen-fordert-strengere-alkoholgrenzen-im-strassenverkehr-722913/ --- Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für strengere Alkoholgrenzen im Straßenverkehr aus. Besonders groß ist die Unterstützung für ein absolutes Alkoholverbot für Autofahrer, während bei Fahrrad- und E-Bike-Fahrern deutlich mehr Toleranz besteht. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv. ## Breite Unterstützung für strengere Regeln am Steuer Nach der Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv befürworten 68 Prozent der Befragten eine Verschärfung der bestehenden 0,5-Promillegrenze für Autofahrer. 45 Prozent sprechen sich für ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr aus, 23 Prozent bevorzugen eine Grenze von maximal 0,3 Promille. An der aktuellen Grenze von 0,5 Promille würde nur knapp ein Drittel (28 Prozent) festhalten. ### Strengere Vorgaben für E-Scooter gewünscht Auch beim Fahren von E-Scootern sind die Bürger laut Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv für strengere Regeln. 44 Prozent sind dafür, dass E-Scooter-Fahrer komplett auf Alkohol verzichten sollen. 22 Prozent wünschen sich eine Grenze von 0,3 Promille, 24 Prozent eine 0,5-Promillegrenze. Für E-Scooter-Fahrer gelten derzeit dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer. ### Mehr Toleranz gegenüber Rad- und E-Bike-Fahrern Bei Fahrrad- und E-Bike-Fahrern zeigen sich die Befragten laut Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv deutlich toleranter. Knapp ein Drittel (31 Prozent) fordert ein absolutes Alkoholverbot. Eine 0,3-Promillegrenze wünschen sich 23 Prozent, 0,5 Promille können sich 26 Prozent vorstellen. 15 Prozent sind für einen maximalen Promillewert von 1,1 Promille oder mehr. Die aktuelle Grenze für eine relative Fahruntüchtigkeit bei Radfahrern liegt bei 0,3 Promille – dafür drohen bereits eine Strafanzeige, ein Punkt in Flensburg und eine Geldstrafe. Die absolute Fahruntüchtigkeit ist mit 1,6 Promille erreicht und gilt als Straftat. Als Konsequenz drohen eine höhere Geldstrafe, zwei Punkte in Flensburg und die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Die Datenbasis der im Auftrag von RTL und ntv durchgeführten Forsa-Umfrage umfasst 1.002 Befragte. Der Erhebungszeitraum lag zwischen dem 12. und 15. Juni 2026. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück