# Mehr Azubis in SHK-Berufen Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-16T17:12:10+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-16T17:12:15+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/mehr-azubis-in-shk-berufen-756515/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Im Jahr 2025 begannen knapp 14.400 Menschen eine Ausbildung in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Das sind 30,5 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Die Branche wächst auch bei Beschäftigten, Preisen und Umsätzen. ## Ausbildung und Beschäftigung steigen Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) stieg 2025 auf knapp 14.400 – ein Plus von 30,5 Prozent im Vergleich zu 2015, als rund 11.000 Verträge abgeschlossen wurden. Zu den Berufen zählen vor allem Anlagenmechaniker, vereinzelt auch Ofen- und Luftheizungsbauer. Der Frauenanteil unter den Neuabschlüssen blieb mit 2,4 Prozent deutlich hinter dem Durchschnitt aller dualen Berufsgruppen zurück. Dort lag der Anteil 2025 bei 36,0 Prozent. ### Mehr Erwerbstätige und höhere Altersquote Nach Erstergebnissen des Mikrozensus arbeiteten 2025 rund 278.000 Menschen in SHK-Berufen – 4,1 Prozent mehr als 2021 (267.000). Die Gesamtzahl aller Erwerbstätigen stieg im selben Zeitraum um 3,7 Prozent. Knapp jeder vierte (23,3 Prozent) der SHK-Beschäftigten war 2025 zwischen 55 und 64 Jahre alt, nur minimal mehr als im Durchschnitt aller Berufsgruppen (23,0 Prozent). 2021 lag der Anteil in der Branche noch bei 22,3 Prozent. ### Preise und Umsätze ziehen an Die Preise für SHK-Leistungen stiegen im August 2026 deutlich: Arbeiten an Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen kosteten 6,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, Heizungs- und Wassererwärmungsarbeiten 5,1 Prozent. Die Verbraucherpreise insgesamt legten im Vergleich nur um 2,9 Prozent zu. Die Zahl der größeren Betriebe (ab 20 Beschäftigte) in der Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation wuchs von gut 2.900 im 1. Quartal 2016 auf knapp 4.100 im 1. Quartal 2026 (+38,9 Prozent). Die Umsätze dieser Betriebe verdoppelten sich fast: von knapp 2,9 auf rund 5,9 Milliarden Euro (+103,8 Prozent). --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück