# Mann bedroht Jugendamtsmitarbeiterin und legt Feuer in Finsterwalde Datum: 16.07.2026 20:16 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/mann-bedroht-jugendamtsmitarbeiterin-und-legt-feuer-in-finsterwalde-733136/ --- Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung nach Brand in Behördengebäude In einer Außenstelle der Kreisverwaltung Elbe-Elster im brandenburgischen Finsterwalde hat ein 35-Jähriger eine Mitarbeiterin des Jugendamtes bedroht und anschließend Feuer in ihrem Büro gelegt. Wie die Berliner Zeitung berichtet, ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft nun wegen versuchter Tötung. Der Tatverdächtige wurde kurz nach dem Vorfall im direkten Umfeld der Behörde festgenommen, wie ein Polizeisprecher dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Cottbus mitteilte. ## Brandanschlag verletzt fünf Mitarbeiter Der Angriff ereignete sich nach Angaben der Kreisverwaltung gegen acht Uhr morgens. Die bedrohte Mitarbeiterin konnte sich in Sicherheit bringen, während das Gebäude evakuiert wurde. Die Feuerwehr löschte den Brand, doch durch die starke Rauchentwicklung wurden fünf Mitarbeitende verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Einige litten unter dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung, andere erlitten einen Schock. Die Kreisverwaltung sprach von einem „schwerwiegenden Zwischenfall“. ### Landkreis schließt Ämter nach Angriff Betroffen von der Schließung sind mehrere Ämter, darunter das Straßenverkehrsamt, das Amt für Bildung, Jugend, Soziales und Kultur sowie das Gesundheitsamt. Der Dienstbetrieb am Standort Finsterwalde wurde bis einschließlich Montag eingestellt, wie der Landkreis mitteilte. Wann der Standort wieder für den Besucherverkehr geöffnet wird, hänge von den weiteren Untersuchungen und der Schadensbewertung ab. ### Hintergründe der Tat noch ungeklärt Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Laut Deutscher Presse-Agentur gab es zunächst keine Informationen darüber, worum es bei dem Gespräch zwischen dem Verdächtigen und der Mitarbeiterin ging und warum die Lage eskalierte. Die Ermittlungen dauern an. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück