Die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, hat vor dem Bundesparteitag am kommenden Wochenende in Potsdam eine klare Abgrenzung gegen Antisemitismus und Rassismus angekündigt. In einem Podcast-Interview betonte sie, der geplante Beschluss ziehe „ganz klar eine rote Linie gegen jeden Antisemitismus und gegen jeden Rassismus“ und genieße breite Unterstützung in der Partei.
Linke-Chefin kündigt rote Linie an
Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Linken, sagte im Berlin Playbook Podcast des Magazins Politico, die Partei ziehe auf diesem Bundesparteitag „jetzt ganz klar eine rote Linie gegen jeden Antisemitismus und gegen jeden Rassismus“ (Berlin Playbook Podcast des Magazins Politico). Der entsprechende Beschluss gilt als richtungsweisend für die Partei, die zuletzt über israelfeindliche und antisemitische Positionen in einzelnen Gliederungen diskutiert hatte.
Für den eingeschlagenen Kurs sieht Schwerdtner eine breite Rückendeckung in der Partei. „Sie habe da eine große Mehrheit“, heißt es in der Darstellung des Gesprächs.
Abgrenzung ohne Gleichsetzung von Kritik und Antisemitismus
Zugleich warnte Schwerdtner in dem Podcast davor, Kritik an der israelischen Regierung mit Antisemitismus gleichzusetzen (Berlin Playbook Podcast des Magazins Politico). Man müsse „einen Unterschied machen zwischen der Kritik an der israelischen rechtsextremen Regierung und Siedlungspolitik und den jüdischen Menschen auch hier in Deutschland, die gerade Angst vor Angriffen hätten“. Diese Unterscheidung müsse man „unbedingt machen“ (Berlin Playbook Podcast des Magazins Politico).
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