# Linke fordert schnelle Entlastungen, Übergewinnsteuer und Energiekrisengeld Datum: 13.05.2026 14:51 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/linke-fordert-schnelle-entlastungen-uebergewinnsteuer-und-energiekrisengeld-712470/ --- Nach dem jüngsten Koalitionsausschuss hat Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek der Bundesregierung vorgeworfen, die Bürgerinnen und Bürger in der aktuellen Preisentwicklung nicht ausreichend zu entlasten. Sie fordert rasche und spürbare Maßnahmen, kritisiert die bisherigen Entlastungsinstrumente scharf und plädiert für eine Übergewinnsteuer sowie weitere Eingriffe in die Preisgestaltung von Konzernen. Nach Ansicht von Heidi Reichinnek sind die bisherigen Schritte der Regierung unzureichend, um die Auswirkungen der steigenden Lebenshaltungskosten aufzufangen. Es brauche spürbare Entlastungen, „und zwar jetzt und nicht erst in ein paar Monaten“, sagte Reichinnek der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Seit Wochen explodierten die Preise, die Regierung habe sich aber lediglich auf einen Tankrabatt verständigt, „der viel zu gering ist und nicht mal vollständig weitergegeben wird“, kritisierte sie gegenüber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). ## Kritik am Aus für die „Entlastungsprämie“ Das endgültige Aus für die sogenannte „Entlastungsprämie“ bezeichnete Reichinnek in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) als „Klatsche“. Die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie sei von vornherein ein Ausdruck völliger Plan- und Hilflosigkeit gewesen, so Reichinnek. Sie sei mit anderen Beteiligten völlig unabgesprochen gewesen und letztlich im Bundesrat von den eigenen Parteikollegen der Regierungsfraktion gestoppt worden, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). ### Forderung nach Übergewinnsteuer und Energiekrisengeld Die Linken-Fraktionschefin forderte Schwarz-Rot zur Einführung einer Übergewinnsteuer auf. „Mit den Einnahmen sollen die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets und ein Energiekrisengeld finanziert werden“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Zudem müsse die Regierung über einen Gewinnmargendeckel dafür sorgen, dass die Konzerne die Preise nicht übermäßig erhöhen dürften, sondern nur reale Preissteigerungen, die sie selbst im Einkauf hatten, weitergeben dürften, erklärte Reichinnek in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück