# Länder‑Tarifabschluss: 5,8 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte Datum: 14.02.2026 09:35 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/laender-tarifabschluss-58-prozent-mehr-lohn-fuer-beschaeftigte-683612/ --- Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die Arbeitgeber haben sich auf einen neuen Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. Die Vereinbarung sieht eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent in mehreren Schritten sowie Verbesserungen für Nachwuchskräfte und studentische Beschäftigte vor. Zudem werden Arbeitsbedingungen in ostdeutschen Unikliniken an westdeutsche Regelungen angeglichen. ## Tarifabschluss für Landesbeschäftigte vereinbart Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat sich mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder geeinigt. Die Beschäftigten erhielten eine Gehaltserhöhung von insgesamt 5,8 Prozent, teilte Verdi am Samstag mit. Die Erhöhung erfolge in drei Schritten über eine Laufzeit von 27 Monaten. Nachwuchskräfte bekämen insgesamt 150 Euro mehr. Zudem würden die Arbeitsbedingungen im Osten an die West-Regelungen angeglichen, was den Kündigungsschutz und die Arbeitszeit an den Unikliniken in Rostock, Greifswald und Jena betreffe. „Am Ende steht ein Ergebnis auf dem Niveau des Tarifvertrages für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen aus dem vorigen Jahr“, sagte Frank Werneke, Verdi-Chef, laut Verdi. Damit hielten die Länderbeschäftigten Anschluss an das Lohnniveau ihrer Kollegen, fügte er hinzu. ### Stufenweise Gehaltserhöhungen und höhere Zulagen Der Tarifvertrag gilt für 925.000 Tarifbeschäftigte aller Bundesländer außer Hessen, wo eigene Verhandlungen laufen. Die erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent tritt laut Verdi ab dem 1. April 2026 in Kraft, gefolgt von einer weiteren Erhöhung um 2,0 Prozent ab dem 1. März 2027 und einem dritten Schritt um 1,0 Prozent ab dem 1. Januar 2028. Die Zulagen für Schichtdienste und Wechselschichtdienste werden ebenfalls erhöht. ### Regelungen für studentische Beschäftigte und „Hamburg-Zulage“ Für die studentischen Beschäftigten an Hochschulen steigen die Mindeststundenentgelte den Angaben zufolge auf 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026 und auf 15,90 Euro ein Jahr später. Ein Tarifvertrag für diese Gruppe wurde jedoch abgelehnt. Die „Hamburg-Zulage“ bringe rund 10.000 Beschäftigten in der Hansestadt höhere Zulagen von bis zu 115 Euro. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück