# Kunsthalle Osnabrück zeigt ab 7. November zwei neue Ausstellungen Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-11-06T11:40:00+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-11-06T12:52:01+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/kunsthalle-osnabrueck-zeigt-ab-7-november-zwei-neue-ausstellungen-770689/ Kategorie: Aktuell --- Die Kunsthalle Osnabrück eröffnet am Samstag, 7. November, um 17 Uhr den zweiten Teil ihres Jahresthemas „Raumordnung“. Zu sehen sind zwei neue Einzelausstellungen von Andrea Pichl und Simone C Niquille. Beide Ausstellungen laufen vom 7. November 2026 bis zum 21. Februar 2027. Die Kunsthalle ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. ## Eröffnung am Samstag mit Kinderprogramm Die Eröffnungsreden beginnen um 17 Uhr in der Kunsthalle an der Hasemauer 1. Bereits ab 16 Uhr gibt es ein Kinderprogramm. Nach den Reden und einem Sektempfang bietet das Vermittlungsteam Kurzführungen durch die neuen Ausstellungen an. Das Jahresthema „Raumordnung“ fragt, wie Räume gebaut, genutzt und politisch geordnet werden und welche Rolle Kunst dabei spielen kann. Im zweiten Teil stehen nach Angaben der Kunsthalle Architekturgeschichte und digitale Bildwelten im Mittelpunkt. ### Andrea Pichl: „The Dream Before“ Andrea Pichl zeigt im Kirchenschiff die Ausstellung „The Dream Before“. Anlass ist das 40-jährige Bestehen des Planetariums im Museum am Schölerberg. Die Künstlerin greift die Baugeschichte der Planetariumskuppel auf: Sie stammt vom Ingenieurbüro Ulrich Müther aus der damaligen DDR, unter Bauleitung der Architektin Gertrud Schille, und war Teil eines Handelsgeschäfts zwischen BRD und DDR. Pichl übersetzt diese Recherche in eine raumgreifende Installation. Drei nachgebaute Buswartehäuschen aus den 1970er- und 1980er-Jahren säumen das Kirchenschiff. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Museum am Schölerberg. ### Simone C Niquille: „The Wonderful World of Chair“ Simone C Niquille präsentiert im Kreuzgang „The Wonderful World of Chair“. Im Zentrum steht die Video-Installation „Beauty and the Beep“. Die Arbeit untersucht, wie Bildtrainingsdaten und computergenerierte Bilder die Wahrnehmung von Raum, Körper und Alltag prägen. Ausgangspunkt ist der IKEA-Stuhl Bertil, der 2006 als erstes Möbelstück im IKEA-Katalog nicht fotografiert, sondern am Computer erzeugt wurde. Niquille fragt damit, was geschieht, wenn digitale Systeme Vorstellungen vom Zuhause entwerfen. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück