HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer
Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte
Stadt Osnabrück und SWO Netz erneuern Infrastruktur in...
Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....
Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags
Gute Nachricht des Tages: Allergikerfreundlicher Apfel der Hochschule...
Gericht weist Klage von Ex-OB Griesert gegen Mehrfamilienhaus...
Vogelgrippe-Virus H5N1 im Zoo Osnabrück bestätigt
Einbruch in ein Wohnhaus in Bramsche
Feministischer Kampftag 2026: Am 8. März wird in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltKritik an Merz: Zweifel an Industrie- und Energiepolitik
Deutschland & die Welt

Kritik an Merz: Zweifel an Industrie- und Energiepolitik

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. Januar 2025
Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
17

Nach anhaltender Kritik auch aus den eigenen Reihen rudert Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz in der Diskussion um umweltfreundlichen Stahl zurück. Seine anfänglichen Zweifel an der Wasserstofftechnologie haben eine Welle der Entrüstung ausgelöst und zu deutlich schärferen Reaktionen der politischen Gegenspieler geführt.

Kritik von SPD und CSU

Matthias Miersch von der SPD äußerte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ scharfe Kritik an Merz‘ Positionen. „Die Zweifel, die Friedrich Merz sät, sind hoch fahrlässig“, sagte der SPD-Generalsekretär und warf dem CDU-Kandidaten vor, sowohl an Regierungserfahrung als auch an einem „Kompass für Industriepolitik“ zu fehlen. „Wer Windräder hässlich findet und gleichzeitig beklagt, es gäbe noch nicht genug Wasserstoff für die nachhaltige Stahlproduktion, offenbart seine Ahnungslosigkeit.“

Auch innerhalb der Union gibt es unterschiedliche Meinungen. Während Merz sich am Donnerstag zwar zu grünem Stahl bekannte, aber realistische Ziele anmahnte, bezeichnete CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt grünen Stahl als „Irrweg“.

Vergangenheit und Zukunft der Energiepolitik

Matthias Miersch ging in seinen Äußerungen weiter und verwies auf vergangene Fehlentscheidungen der CDU, die in der letzten Koalition mit der FDP bei der Atomenergie eine Rolle spielten. Diese Entscheidungen hätten die Energiewende behindert, da sie notwendige Investitionen in Wind- und Sonnenenergie blockiert hätten. „Und jetzt versucht sich Merz erneut mit Harakiri in der Industrie- und Energiepolitik. Das gefährdet den Standort.“

Die Forderung aus der Union, zur Produktion von klimaneutralem Stahl auf CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) zu setzen, relativierte Miersch. Er erklärte: „CCS ist eine Möglichkeit, wo es keinen anderen Weg gibt, Emissionen zu vermeiden. Das mag einzelnen Branchen wie der Stahlindustrie helfen“, betonte er. „Die SPD ist nicht grundsätzlich dagegen, aber: Die Abscheidung und Speicherung von CO2 ist extrem teuer und ganz bestimmt keine Dauerlösung.“

Rücktritt und die Folgen

Angesichts der innerparteilichen Konflikte und der Kritik vonseiten der SPD steht Friedrich Merz unter Druck. „Kaum rudert Merz nach einem massiven Sturm der Entrüstung zurück, da fällt ihm die CSU in den Rücken. Das macht alles noch schlimmer“, kritisierte Matthias Miersch. Die Unionsparteien hätten keinen Plan für die Zukunft der Industrie und gefährdeten massiv Arbeitsplätze. Ohne einen schnellen Umstieg auf nachhaltige Produktion könnten Schlüsselbranchen nicht überleben. Das Unverständnis der Union bezüglich dieser Notwendigkeiten belege deren Regierungsuntauglichkeit, so Miersch weiter.

Merz‘ anfängliche Zweifel am schnellen Wechsel zur Wasserstofftechnologie belasten die Diskussion über die Zukunft der deutschen Industrie erheblich. Die anhaltenden Spannungen innerhalb der Union und die Kritik der Opposition zeigen, wie kontrovers das Thema grüner Stahl und die Zukunft der Industriepolitik derzeit diskutiert werden.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Laschet: Kein Rechtsruck in der CDU, AfD keine Gefahr
nächster Artikel
Vattenfall-Chef warnt vor Abschaffung des Heizungsgesetzes

das könnte Sie auch interessieren

Wirtschaftsministerium plant drastische Einschnitte bei Förderung kleiner Solaranlagen

26. Februar 2026

Polizeibeauftragter fordert Parität in Führungspositionen von Bundespolizei und...

26. Februar 2026

Dobrindt setzt nach AfD-Gerichtsentscheidung auf Hauptsacheverfahren

26. Februar 2026

Grüne holen in Umfrage zur Landtagswahl Baden-Württemberg auf

26. Februar 2026

Dax steigt nach KI-Rally, stößt erneut an Widerstand

26. Februar 2026

Studie: Hummeln optimieren Lernstrategien bei der Nahrungssuche

26. Februar 2026

Nach Sanierung: ICE Hamburg–Berlin künftig dauerhaft langsamer

26. Februar 2026

Evonik prüft Regress wegen US-Zöllen in Millionenhöhe

26. Februar 2026

Steuerzahlerbund kritisiert Milliardenkosten für Schloss-Bellevue-Sanierung

26. Februar 2026

Roth wirft Kulturstaatsminister Weimer Angriff auf Kunstfreiheit vor

26. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Wirtschaftsministerium plant drastische Einschnitte bei Förderung kleiner Solaranlagen

    26. Februar 2026
  • Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer

    26. Februar 2026
  • Polizeibeauftragter fordert Parität in Führungspositionen von Bundespolizei und BKA

    26. Februar 2026
  • Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte

    26. Februar 2026
  • Dobrindt setzt nach AfD-Gerichtsentscheidung auf Hauptsacheverfahren

    26. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3