# Krings fordert Aufklärung zu Eralp Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-30T01:22:05+01:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30T01:22:09+01:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/krings-fordert-aufklaerung-zu-eralp-772345/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Die Unionsfraktion im Bundestag hat scharf auf Enthüllungen über die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin reagiert. Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) forderte von der Linken, SPD und Grünen eine vollständige Aufklärung der Vorwürfe. Eralp hatte laut Medienberichten Angst um ihre Familie geäußert. ## Kritik an Haltung zu Extremismus Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) hat die jüngsten Enthüllungen über die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp als politisch brisant bezeichnet. “Dass Elif Eralp aus Angst um ihre Familie Hamas-Sympathisanten nicht beim Namen nennen will, ist erschütternd. Dass Teile ihrer eigenen Partei mit genau diesem extremistischen Milieu zusammenarbeiten, ist ein politischer Offenbarungseid”, erklärte Krings gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er verlangte von der Linken, die Verbindungen zu extremistischen Milieus vollständig aufzuklären und Konsequenzen zu ziehen. Krings richtete seine Forderung auch an die potenziellen Koalitionspartner der Linken. SPD und Grüne müssten nun darlegen, welche Auswirkungen die Vorwürfe auf ihre Pläne für eine Zusammenarbeit hätten. "Es mag sein, dass sich Frau Eralp um ihre Familie sorgt, aber immer mehr Menschen machen sich angesichts dieser Linkspartei ernste Sorgen um die Zukunft unserer Hauptstadt", betonte der CDU-Politiker. ### Eralps Äußerungen im Fokus Auslöser der Debatte sind interne Anmerkungen Eralps, die der "Spiegel" veröffentlicht hatte. Dem Bericht zufolge hatte die Politikerin erklärt, sie und ihre Familie hätten Angst vor einem bekannten Berliner Terror-Sympathisanten. Die genauen Umstände dieser Äußerung blieben zunächst unklar. Krings kritisierte insbesondere, dass Eralp Hamas-Sympathisanten nicht namentlich benennen wolle. Dies werfe Fragen nach der Haltung der Linken zu Extremismus auf. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück