# Kreislaufwirtschaftsplan soll Deutschlands Rohstoffabhängigkeit deutlich verringern Datum: 03.06.2026 09:20 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/kreislaufwirtschaftsplan-soll-deutschlands-rohstoffabhaengigkeit-deutlich-verringern-718668/ --- Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) erwartet von dem Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie, das das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen will, wichtige Impulse für Umweltschutz und Rohstoffunabhängigkeit. Der Minister betont, dass die konsequente Wiederverwendung und das Recycling von Produkten Deutschland weniger abhängig von Energie- und Rohstoffimporten machen sollen. ## Mehr Recycling als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sieht in dem Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie große Chancen für die Zukunft. „Jedes Produkt, das hier hergestellt wird oder das wir importieren, das sind ja Rohstoffe, und die einfach in den Müll oder Abfall zu geben und zu verbrennen, das ist absurd“, sagte Schneider den Sendern RTL und ntv. Produkte wieder auseinanderzubauen und Rohstoffe zu recyceln sei „Kreislaufwirtschaft at its best“. Diese mache Deutschland unabhängiger, beispielsweise von Ölimporten. ### Rohstoffunabhängigkeit durch Wiederverwendung Öl sei Grundausgangsstoff nicht nur für Kraftstoffe, sondern auch für Plastik, so Schneider. „Und indem wir das immer wiederverwenden, aber auch Lithium bei Batterien, anderen Fragen, machen wir uns unabhängiger von meistens autoritären Regimen.“ Der Aktionsplan liefere auch den Rahmen, Lieferketten in Deutschland zu schließen und Rohstoffe, beispielsweise aus Autos, wieder zerlegt zur Verfügung zu stellen. ### Gesetzlicher Rahmen für Wirtschaftlichkeit „Die Kosten sind ein bisschen mehr, aber dafür gibt es mehr Unabhängigkeit. Und wenn es für alle gleich ist, deswegen gesetzlicher Rahmen, dann rechnet es sich auch betriebswirtschaftlich auf das einzelne Unternehmen“, so Schneider gegenüber RTL und ntv. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück