# Kabinettsreform entlastet kleine Kommunen bei Wärmeplanung deutlich Datum: 27.05.2026 11:59 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/kabinettsreform-entlastet-kleine-kommunen-bei-waermeplanung-deutlich-716503/ --- Das Bundeskabinett hat eine Reform des Wärmeplanungsgesetzes beschlossen, die vor allem kleine Kommunen entlasten soll. Ein vom Bundeswirtschaftsministerium und Bundesbauministerium vorgelegter Entwurf sieht dafür ein stark vereinfachtes Verfahren für Gemeinden mit bis zu 15.000 Einwohnern vor. Die sogenannte „kleine Wärmeplanung“ soll Aufwand und Verfahrensdauer deutlich reduzieren und die Datenerhebung praxistauglicher machen. ## Vereinfachtes Verfahren für kleine Kommunen Die Reform des Wärmeplanungsgesetzes wurde nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerium und Bundesbauministerium am Mittwoch vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht. Für Kommunen mit bis zu 15.000 Einwohnern wird ein stark vereinfachtes Verfahren eingeführt, die sogenannte „kleine Wärmeplanung“. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erklärte laut Mitteilung, dass mit der Reform kleinen Kommunen ein „schlankes und zielgerichtetes Verfahren“ zur Verfügung gestellt werde, mit dem sie innerhalb weniger Monate zu einem aussagekräftigen Wärmeplan kommen könnten. „Wir sorgen damit für eine spürbare Entlastung des ländlichen Raums und bauen unnötige Bürokratie ab“, so Reiche. ### Optionale „kleine Wärmeplanung“ ohne landesrechtliche Umsetzung Die „kleine Wärmeplanung“ ist den Angaben zufolge eine zusätzliche Verfahrensoption, die von den verantwortlichen Stellen selbst gewählt werden kann. Eine landesrechtliche Umsetzung ist dafür nicht erforderlich. In dem vereinfachten Verfahren sind Aufwand und Verfahrensdauer deutlich reduziert. Zudem sollen die Vorgaben zur Datenerhebung und -verarbeitung „praxistauglicher“ gestaltet werden. ### Verknüpfung von Wärme- und Kälteplanung Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) betonte in der gemeinsamen Mitteilung der Ministerien die Bedeutung einer angepassten Stadtplanung angesichts der Folgen des Klimawandels. Sie sagte: „Städte verändern sich und heizen sich auf.“ Daraus leitete Hubertz die Notwendigkeit einer verzahnten Planung ab: „Deshalb müssen Wärme- und Kälteplanung künftig Hand in Hand gehen.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück