# JU-Chef Winkel gegen Verlängerung der Entlastungsprämie bis 2027 Datum: 16.04.2026 08:49 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/ju-chef-winkel-gegen-verlaengerung-der-entlastungspraemie-bis-2027-703484/ --- Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), lehnt eine Ausweitung der geplanten Entlastungsprämie für Arbeitnehmer auf das Jahr 2027 ab. Die Maßnahme solle ebenso wie der Tankrabatt einmalig bleiben, betonte er in einem Interview. Winkel sieht die Belastung für die Wirtschaft kritisch und fordert ein Ende weiterer Ausgabenprogramme. ## Winkel gegen Verlängerung der Entlastungsprämie Der Vorsitzende der Jungen Union Johannes Winkel (CDU) stellte sich in einem Gespräch mit den Sendern RTL und ntv gegen Überlegungen, die geplante Entlastungsprämie auf 2027 auszuweiten. „Das ist eine einmalige Maßnahme“, sagte Winkel den Sendern RTL und ntv. Dies gelte nach seinen Worten auch für den Tankrabatt. Winkel verwies auf die aus seiner Sicht begrenzten Spielräume des Staates. „Die Gießkanne in Deutschland ist leer und damit muss sich die Politik irgendwann mal auseinandersetzen.“ Eine erneute oder verlängerte breite Entlastung lehnt er daher ab. ### Keine Prämie für Beschäftigte im öffentlichen Dienst Der JU-Chef sprach sich zudem dagegen aus, Beschäftigten im öffentlichen Dienst die Entlastungsprämie zu gewähren. Sie hätten bereits eine große Gehaltserhöhung bekommen, auch Beamte seien gut ausgestattet. Vor diesem Hintergrund sagte Winkel: „Also eigentlich müsste der Staat ja an sich mal eine Abnehmspritze vornehmen.“ ### Kritik an Belastung der Wirtschaft Der CDU-Abgeordnete bezeichnete es als „problematisch“, dass der Eindruck erweckt worden sei, die Prämie käme vom Staat. „Aber de facto ist das natürlich eine Belastung für die Wirtschaft.“ Zugleich betonte er, der Bonus müsse nicht zwingend ausgezahlt werden. Viele Firmen könnten es sich leisten, manche nicht. Winkel würdigte die Verständigung innerhalb der Koalition. Er lobte zwar die Einigung der Koalition, sagte aber auch, dass die Entlastungen zeitlich begrenzt bleiben müssten. Man könne das jetzt für zwei Monate machen. „Aber danach müssen wir wieder zur Realität zurückkommen und die heißt, wir müssen sparen und nicht ausgeben.“ ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück