# IWF erwartet anhaltend hohe Energiepreise durch Iran-Krieg Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-07T17:47:02+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-07T17:47:02+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/iwf-erwartet-anhaltend-hohe-energiepreise-durch-iran-krieg-764187/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit anhaltend hohen Neben dem Iran-Krieg treibt auch der Boom rund um Künstliche Intelligenz die Preise nach oben, wie sowohl der Westen als auch ad-hoc-news.de berichten. Zusätzlich könnten Zölle, hohe Verteidigungsausgaben und die weltweit hohe Staatsverschuldung die Inflationsrate weiter befeuern. Georgiewa riet den Staaten daher zu einem restriktiveren Kurs in der Geldpolitik und lobte die bereits erfolgten Leitzinsanhebungen der Europäischen Zentralbank, der US-Notenbank Fed und der Bank of Japan. ## Kriege treiben Düngemittelpreise und Inflation Der IWF sieht jedoch nicht nur die Energiepreise betroffen. Wie n-tv.de berichtet, wirken sich Kriege und Krisen weltweit auch auf die Lebensmittelpreise aus. Die Sperrung der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs treibe neben dem Ölpreis auch die Preise für Düngemittel in die Höhe. Die Inflation bleibe auch lange nach dem anfänglichen Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise auf einem hohen Niveau, warnt der IWF. Besonders betroffen seien Familien aus der Arbeiterklasse, für die Ausgaben für lebensnotwendige Güter einen größeren Anteil ihrer monatlichen Ausgaben ausmachen. ### IWF fordert entschlossene Schuldenpolitik Georgiewa kritisierte zudem die Finanzpolitik einiger Industrienationen. Trotz der weltweit ausufernden Staatsverschuldung gebe es in hoch verschuldeten Industrieländern keine entschlossenen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung, wie ad-hoc-news.de und der Westen übereinstimmend berichten. Die IWF-Chefin forderte glaubwürdige mittelfristige Pläne, um die Schulden langfristig zu begrenzen und den Spielraum für die Bewältigung weiterer wirtschaftlicher Schocks zu sichern. ### Energiekrise: Hohe Kosten trotz Umgehung der Hormus-Strasse Die Lage auf dem Energiemarkt bleibt angespannt, obwohl sich die Exporte aus dem Persischen Golf teilweise erholt haben. Ein Teil der Lieferungen umgeht die Straße von Hormus, doch höhere Versicherungs-, Sicherheits- und Transportkosten begrenzen den Preisvorteil zusätzlicher Mengen. Gleichzeitig müssen Staaten und Unternehmen ihre Lagerbestände auffüllen, was die Nachfrage in der bevorstehenden Heizperiode erhöhen kann. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück