# Iran-Sorgen und Fed-Debatte belasten US-Aktienmärkte Datum: 21.04.2026 22:39 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/iran-sorgen-und-fed-debatte-belasten-us-aktienmaerkte-705463/ --- Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag Verluste verzeichnet. Verunsicherung über den Stand der Friedensverhandlungen mit dem Iran sowie die Anhörung des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh belasteten die Stimmung. Auch am Devisen-, Gold- und Ölmarkt kam es zu deutlichen Ausschlägen. Zum Handelsschluss in New York wurde der Dow Jones Industrial Average mit 49.149 Punkten berechnet, ein Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten vor Börsenschluss lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.064 Punkten ebenfalls 0,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 26.479 Punkten 0,4 Prozent im Minus. ## Unsicherheit über Iran-Verhandlungen und Fed-Spitze Die Märkte zeigten sich am Dienstag verunsichert über Berichte, wonach die Friedensverhandlungen mit dem Iran von der US-Regierung pausiert worden seien. Zugleich beobachteten Anleger aufmerksam die Anhörung zur Bestätigung von Kevin Warsh als Vorsitzender der US-Zentralbank Federal Reserve. In der Anhörung wies Warsh den Vorwurf der demokratischen Senatorin Elisabeth Warren zurück, er sei eine Marionette des Präsidenten. Er sagte, er sei „auf keinen Fall“ eine Handpuppe von US-Präsident Donald Trump, wie es ihm von der Senatorin vorgeworfen wurde. Zudem betonte Warsh, es sei „essentiell“, dass die Zentralbank unabhängig sei. ### Rolle des Senators Thom Tillis Trotz des Bekenntnisses zur Unabhängigkeit der Federal Reserve bleibt die Entscheidung von Thom Tillis (Republikaner) entscheidend. Der republikanische Senator will Warshs Ernennung zum Fed-Chef nicht zustimmen, bevor die Ermittlungen des US-Justizministeriums gegen den aktuellen Fed-Chef eingestellt werden, da diese nach seiner Auffassung die Unabhängigkeit der Notenbank beeinträchtigten. ### Devisen-, Gold- und Ölmarkt in Bewegung Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1748 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8512 Euro zu haben. Am Rohstoffmarkt stand der Goldpreis deutlich unter Druck. Für eine Feinunze wurden am Abend 4.703 US-Dollar gezahlt, ein Rückgang um 2,4 Prozent. Das entspricht einem Preis von 128,71 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 100,70 US-Dollar, 5,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück