# Iran-Krieg und Inflation treffen deutsche Hotels und Gaststätten hart Datum: 13.06.2026 06:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/iran-krieg-und-inflation-treffen-deutsche-hotels-und-gaststaetten-hart-722152/ --- Der Krieg im Iran hat erhebliche Folgen für das deutsche Hotel- und Gaststättengewerbe. Laut dem Branchenverband Dehoga bremsen vor allem Kaufzurückhaltung und steigende Kosten die Entwicklung der Betriebe. Eine aktuelle Umfrage zeigt sinkende Umsätze und eine wachsende Verunsicherung bei Gästen und Unternehmen. ## Deutliche Konsumzurückhaltung und Stornierungen Die neue Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Jana Schimke sagte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, der Iran-Krieg belaste die deutschen Hotels und Gaststätten zunehmend. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes berichten 76 Prozent der Betriebe von einer Konsumzurückhaltung im Zuge des Krieges. 47 Prozent erlebten auch Stornierungen – in der Hotellerie jeder Zweite, in der Gastronomie 38 Prozent. „Es ist dramatisch, wohin Sie schauen“, beklagte Schimke gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. ### Steigende Kosten in nahezu allen Bereichen Nach Angaben des Branchenverbands gaben 90 Prozent der Unternehmen an, höhere Brenn- und Kraftstoffpreise zu verzeichnen. 86 Prozent berichteten von steigenden Einkaufspreisen für Lebensmittel und Getränke. Die höheren Kosten für Transport und Logistik hätten sich in 80 Prozent der Betriebe bemerkbar gemacht. „Die Auswirkungen der Inflation zeigen sich auch in unserer Branche deutlich“, sagte Schimke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. ### Umsatzrückgänge und verändertes Gästeverhalten Insgesamt verzeichneten die Betriebe laut Dehoga ein Minus beim Umsatz von 5,1 Prozent im Vorjahresvergleich. „Viele Menschen sparen beim Restaurantbesuch – bei den Getränken, verzichten auf das Dessert oder kommen insgesamt seltener“, fügte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin hinzu. „Das spüren wir deutlich. Entsprechend leiden die Umsätze“, sagte Schimke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück