Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die von ihm vertretene Migrationspolitik deutlich von der unter Kanzlerin Angela Merkel verfolgten Linie abgegrenzt. In einem Interview verteidigte er zugleich die von der Koalition umgesetzte „Migrationswende“ und kritisierte scharf die Reaktionen von Linken-Politikern.
Abgrenzung von der Merkel-Ära
Alexander Dobrindt
Kritik an Linken-Politikern
Linken-Politikern warf der Minister laut „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vor, sich mit ihrer Kritik an seiner Migrationswende AfD-Positionen zu eigen zu machen. „Es war erwartbar, dass die Kritiker von Rechtsaußen behaupten, die Migrationswende funktioniere nicht. Dass man sich von linker Seite der gleichen Argumente bedient und damit die Sprache der AfD übernimmt, wenn die Verantwortung der aktuellen deutschen Politik für die Reduzierung der Asylzahlen verneint wird, scheint links offensichtlich niemanden zu stören.“
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