# In eigener Sache: Warum sich die HASEPOST freiwillig dem Pressekodex unterwirft Datum: 23.02.2026 19:11 Kategorie: Aktuell URL: https://hasepost.de/in-eigener-sache-warum-sich-die-hasepost-freiwillig-dem-pressekodex-unterwirft-685243/ --- Die HASEPOST hat sich mit einer freiwilligen Erklärung gegenüber dem Deutschen Presserat dem Pressekodex unterworfen. Damit bekennt sich unsere Redaktion auch formell zu den Grundsätzen des professionellen Journalismus, wie wir ihn seit unserer Gründung vor rund elf Jahren praktizieren. ## Warum unterwirft sich die HASEPOST freiwillig dem Pressekodex? Der Pressekodex formuliert ethische Leitlinien für journalistische Arbeit in Deutschland. Er regelt unter anderem Fragen der Sorgfaltspflicht, des Persönlichkeitsschutzes sowie den Umgang mit Fehlern und Richtigstellungen. Herausgegeben und überwacht wird er vom Deutschen Presserat. Für viele Verlage gilt die Anerkennung des Pressekodex automatisch durch ihre Mitgliedschaft in einem Verlegerverband. Da unser Verlag keinem solchen Verband angehört, war eine ausdrückliche freiwillige Erklärung erforderlich, um uns ebenfalls diesem Regelwerk zu unterstellen. ## Was bedeutet das konkret für unsere Leserinnen und Leser? Mit der Unterwerfung unter den Pressekodex verpflichten wir uns, dessen publizistische Grundsätze verbindlich einzuhalten. Für unsere Leserinnen und Leser bedeutet das zusätzliche Transparenz: Sollten Zweifel an einer Berichterstattung bestehen, gibt es nun neben dem direkten Kontakt zur Redaktion auch die Möglichkeit, eine formelle Beschwerde beim Deutschen Presserat einzureichen. ## Warum geht die HASEPOST diesen Schritt gerade jetzt? Auch wenn wir die Grundsätze des Pressekodex seit unserer Gründung ‚leben‘, wollten wir dieses Selbstverständnis nun auch formal dokumentieren. Der seit dem Jahreswechsel laufende Umbau unserer Seite im Rahmen eines großen ‚Relaunches‘ erscheint uns der richtige Zeitpunkt zu sein. Professioneller Journalismus braucht klare Maßstäbe – gerade in Zeiten, in denen Vertrauen in Medien immer wieder öffentlich diskutiert wird. Die freiwillige Unterwerfung ist für uns kein symbolischer Akt. Sie ist ein bewusst gewähltes Bekenntnis zu journalistischer Verantwortung – auch wenn dieser Schritt für unseren Verlag mit Kosten verbunden ist. ## Welche Rolle spielt der Deutsche Presserat? Der Deutsche Presserat ist ein Organ der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse in Deutschland. Er prüft Beschwerden über journalistische Veröffentlichungen und kann – je nach Schwere des Verstoßes – Hinweise, Missbilligungen oder öffentliche Rügen aussprechen. Wer sich näher über Inhalte und Hintergründe informieren möchte, findet eine verständliche Übersicht unter anderem hier zum Download als PDF beim Presserat.. ## Was tun, wenn Leserinnen oder Leser eine Berichterstattung beanstanden möchten? Sollte es Anlass zur Kritik geben, können sich Leserinnen und Leser ab sofort direkt an den Deutschen Presserat wenden und dort Beschwerde einreichen. Informationen zum Verfahren sind auf der Website des Presserats abrufbar. Unabhängig davon laden wir ausdrücklich dazu ein, zunächst den direkten Dialog mit unserer Redaktion zu suchen. Oft lassen sich Missverständnisse oder Unklarheiten im persönlichen Austausch schneller und transparenter klären. Unsere Redaktion ist erreichbar unter info@hasepost.de. Wir nehmen Beschwerden und Hinweise ernst und prüfen sie sorgfältig! Osnabrück, im Februar 2026 Heiko Pohlmann Herausgeber --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück