# Importpreise steigen kräftig: Energie und Vorleistungsgüter treiben Kosten Datum: 30.04.2026 08:29 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/importpreise-steigen-kraeftig-energie-und-vorleistungsgueter-treiben-kosten-707625/ --- Die Importpreise in Deutschland sind im März um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen und haben damit den stärksten Anstieg seit Februar 2025 verzeichnet. Gegenüber Februar 2026 legten die Einfuhrpreise um 3,6 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Auch die Exportpreise zogen an und lagen im März 2026 um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. ## Stärkster Importpreisanstieg seit Februar 2025 Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben sich die Importpreise im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent erhöht. Damit wurde der stärkste Anstieg seit Februar 2025 verzeichnet. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2026 erhöhten sich die Einfuhrpreise um 3,6 Prozent. Einen vergleichbaren Anstieg im Vormonatsvergleich hatte es zuletzt im März 2022 gegeben, als die Energiepreise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sprunghaft gestiegen waren. ### Vorleistungsgüter und Energie als Preistreiber Der Anstieg der Importpreise wurde laut Statistischem Bundesamt maßgeblich durch höhere Kosten für Vorleistungsgüter und Energie beeinflusst. Die Preise für Vorleistungsgüter stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent, während die Energiepreise um 13,2 Prozent zulegten. Besonders stark verteuerten sich Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug sowie Edelmetalle. Die Preissteigerungen sind auf die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten zurückzuführen, die insbesondere die Düngemittelpreise beeinflussten. ### Exportpreise steigen ebenfalls Auch die Exportpreise verzeichneten im März 2026 einen Anstieg von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vorleistungsgüter hatten den größten Einfluss auf die Exportpreisentwicklung, da sie einen hohen Anteil am Gesamtindex ausmachen. Die Energieexportpreise stiegen ebenfalls deutlich, was auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs zurückzuführen ist. Landwirtschaftliche Güter wurden hingegen günstiger exportiert als im Vorjahresmonat. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück