# IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) Datum: 05.03.2026 14:33 Kategorie: Landkreis Osnabrück URL: https://hasepost.de/ihk-und-unternehmer-aus-der-region-osnabrueck-fuer-flughafen-muenster-osnabrueck-fmo-688469/ --- Rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region haben sich gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) bei einer Sitzung am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) für eine weitere Stärkung des Airports ausgesprochen. Im Mittelpunkt stand vor allem die wichtige Flugverbindung nach München. „Der Flughafen Münster/Osnabrück ist ein bedeutender Standortfaktor und eine wichtige Voraussetzung für den internationalen Erfolg unserer Wirtschaft. Über die Verbindung nach München schafft er Zugang zu den Wirtschaftsmetropolen und internationalen Märkten. Das sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in unserer Region. Daher muss der FMO weiter gestärkt werden“, erklärten Dietmar Hemsath, Vorsitzender des IHK-Fachausschusses Industrie, Energie und Umwelt und Geschäftsführer der Georgsmarienhütte GmbH, sowie Andreas Wolke-Hanenkamp, Vorsitzender des IHK-Fachausschusses Mobilität und Infrastruktur und Geschäftsführer der NOSTA Logistics GmbH. ## Flugverbindung nach München bleibt entscheidend für den FMO Besondere Bedeutung messen die Beteiligten der Verbindung zwischen dem FMO und dem Drehkreuz München zu. „Unsere IHK hat ebenso wie Politik und weitere Kammern maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Wirtschaftsregion weiter über das Drehkreuz München mit der Welt verbunden bleibt. Nun ist es umso wichtiger, dass die Strecke der Lufthansa weiter intensiv genutzt wird“, sagte Andrés Heinemann, Geschäftsführer der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH. „Durch den gemeinsamen regionalen Schulterschluss ist es gelungen, die Flugverbindung FMO-MUC durch die Lufthansa auch 2026 fortzuführen“, betonte FMO-Chef Heinemann und verwies auf das Engagement aus Wirtschaft und Politik, darunter auch Schreiben der IHK an Bundeskanzler Friedrich Merz und an den Vorstand der Lufthansa. Der Koalitionsausschluss der Bundesregierung hatte im November 2025 beschlossen, die Luftverkehrskosten zum 1. Juli 2026 zu senken. ### Forderung nach geringeren Luftverkehrskosten Anke Schweda, Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Innovation und Energie bei der IHK, forderte weitere Entlastungen für den Luftverkehrsstandort Deutschland. „Der Luftverkehrsstandort Deutschland muss wettbewerbsfähiger werden. Dazu müssen die staatlichen Luftverkehrskosten noch weiter sinken, um Verbindungen zu internationalen Märkten zu erhalten.“Auch energiepolitische Themen standen auf der Tagesordnung. Dr. Sebastian Bolay von der Deutschen Industrie- und Handelskammer stellte die Studie „Plan B“ zur Energiewende vor. „Durch die Minimierung von Detailsteuerung und einen Fokus auf marktwirtschaftliche und technologieoffene Instrumente, wie dem CO2-Handel, lassen sich die Kosten für die Energiewende deutlich reduzieren“, erklärte Bolay. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück