# IHK mit klarem Bekenntnis zum Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)   Datum: 14.03.2026 15:00 Kategorie: Aktuell URL: https://hasepost.de/ihk-klares-bekenntnis-zum-flughafen-muenster-osnabrueck-fmo-688486/ --- „Der Flughafen Münster/Osnabrück ist ein bedeutender Standortfaktor und eine wichtige Voraussetzung für den internationalen Erfolg unserer Wirtschaft. Über die Verbindung nach München schafft er Zugang zu den Wirtschaftsmetropolen und internationalen Märkten. Das sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung in unserer Region. Daher muss der FMO weiter gestärkt werden“, forderten die Vorsitzenden Dietmar Hemsath, IHK-Fachausschuss Industrie, Energie und Umwelt und Geschäftsführer der Georgsmarienhütte GmbH, sowie Andreas Wolke-Hanenkamp, IHK-Fachausschuss Mobilität und Infrastruktur und Geschäftsführer der NOSTA Logistics GmbH, in der gemeinsamen Sitzung am FMO mit 50 Unternehmerinnen und Unternehmern. ## Wirtschaftsregion muss weiter durch FMO international verbunden bleiben „Unsere IHK hat ebenso wie Politik und weitere Kammern maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere Wirtschaftsregion weiter über das Drehkreuz München mit der Welt verbunden bleibt. Nun ist es umso wichtiger, dass die Strecke der Lufthansa weiter intensiv genutzt wird“, appellierte Andrés Heinemann, Geschäftsführer der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH. „Durch den gemeinsamen regionalen Schulterschluss ist es gelungen, die Flugverbindung FMO-MUC durch die Lufthansa auch 2026 fortzuführen“, bedankte sich Heinemann für das Engagement, darunter IHK-Briefe an den Bundeskanzler Friedrich Merz und den Vorstand der Lufthansa. Der Koalitionsausschluss der Bundesregierung hatte daraufhin im November 2025 beschlossen, die Luftverkehrskosten zum 1. Juli 2026 zu senken. Im Anschluss gab die Lufthansa bekannt, die Flugverbindung beizubehalten. Zudem wies Heinemann auf die Bedeutung des zivilen Luftverkehrsflughafen FMO als kritische Infrastruktur für die NATO in Europa hin. Dies habe die Verteidigungsübung der Deutschen Luftwaffe im Oktober 2025 gezeigt. ### Luftverkehrskosten müssen sinken „Der Luftverkehrsstandort Deutschland muss wettbewerbsfähiger werden. Dazu müssen die staatlichen Luftverkehrskosten noch weiter sinken, um Verbindungen zu internationalen Märkten zu erhalten. Die beschlossene Senkung der Luftverkehrssteuer ist richtig, hier ist aber noch viel zu tun. Die staatlichen Luftverkehrskosten sind in Deutschland noch um über 2.000 Euro höher als im europäischen Vergleich“, forderte Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Innovation und Energie. ### „Plan B“ für die Energiewende wird berücksichtigt Dr. Sebastian Bolay, Bereichsleiter für Energie, Umwelt und Industrie bei der DIHK, stellte in der Sitzung zudem die DIHK-Studie „Plan B“ zur Energiewende vor. „Durch die Minimierung von Detailsteuerung und einen Fokus auf marktwirtschaftliche und technologieoffene Instrumente, wie dem CO2-Handel, lassen sich die Kosten für die Energiewende deutlich reduzieren. Statt fester Jahresziele braucht es einen CO2-Budgetansatz, um von Innovationssprüngen während der Transformation zu profitieren“, betonte Bolay. Die DIHK-Studie „Neue Wege für die Energiewende („Plan B“)“ stellt einen alternativen Ansatz für die Energiepolitik vor. Im Zentrum steht eine Energiewende, die technologieoffen ist, Kosten reduziert, Raum für Innovationen schafft und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit als Voraussetzung für wirksamen Klimaschutz ernst nimmt. ### IHK-Fachausschüsse treffen sich dreimal im Jahr Die aus ehrenamtlich tätigen Unternehmerinnen und Unternehmern bestehenden IHK-Fachausschüsse Mobilität und Infrastruktur sowie Industrie, Energie und Umwelt treffen sich dreimal jährlich. Seine Mitglieder tauschen sich regelmäßig mit Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft aus und erarbeiten Positionen für die IHK-Vollversammlung Bildunterschrift zum Titel: Mit klaren Statements beim Flughafen Münster/Osnabrück (FMO): Andrés Heinemann, Geschäftsführer FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Andreas Wolke-Hanenkamp, Vorsitzender IHK-Fachausschuss Mobilität und Infrastruktur und Geschäftsführer der NOSTA Logistics GmbH, Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung, Innovation und Energie, Dietmar Hemsath, Vorsitzender IHK-Fachausschuss Industrie, Energie und Umwelt und Geschäftsführer der Georgsmarienhütte GmbH, Jörg Peine-Paulsen, Abteilung Wirtschaftsschutz des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung (v.l.n.r.). --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück