# Hubschrauberabsturz im Erzgebirge: Pilot stirbt bei Kalkungseinsatz Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-08-14T17:17:03+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-08-14T17:17:03+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/hubschrauberabsturz-im-erzgebirge-pilot-stirbt-bei-kalkungseinsatz-743543/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Ein Hubschrauber stürzte bei Sehmatal ab – der Pilot kam ums Leben. Ursache unklar. Ein Hubschrauber ist am Freitagvormittag in einem Waldgebiet bei Sehmatal im Erzgebirge abgestürzt und vollständig ausgebrannt. Der Pilot kam dabei ums Leben, wie der MDR unter Berufung auf die Polizei berichtet. Augenzeugen hatten zuvor eine weithin sichtbare Rauchsäule bemerkt, wie die Freie Presse schreibt. Der Hubschrauber war im Einsatz, um Waldböden mit Kalk zu bestreuen und so die Versauerung auszugleichen, wie der Tagesspiegel erklärt. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Bäume vor Umwelteinflüssen wie saurem Regen oder Stickstoffbelastung. ## Tschechische Feuerwehrkräfte halfen bei Brandbekämpfung Nach Angaben des Kreisbrandmeisters Falko Auerswald gegen über dem MDR waren schnell viele Feuerwehren vor Ort, darunter auch zwei tschechische Einheiten. Insgesamt 85 Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Brandes in den Wald. Die Bodencrew hatte den Piloten zunächst aus dem Wrack befreit, doch er erlag seinen Verletzungen noch an der Absturzstelle. Die Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben die Ermittlungen aufgenommen. Ein Sprecher der Bundesstelle sagte dem MDR, dass die Auswertung aller Informationen und die Erstellung eines Abschlussberichts etwa ein Jahr dauern könnten. ### Hubschrauberabsturz: Ursache und Einsatzkräfte im Fokus Der genaue Hergang des Unglücks ist noch unklar. Die Freie Presse berichtet, dass der Absturz gegen 10 Uhr zwischen Neudorf und Bärenstein stattfand. Der Hubschrauber war laut Sachsenforst kein Angestellter des staatseigenen Unternehmens, sondern wurde für die Kalkung eingesetzt. Die Maschine brannte nach dem Aufprall vollständig aus und wurde völlig zerstört, wie der Blick schreibt. Neben Feuerwehren waren auch Polizei und ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück