# Hubig will tägliche Spritpreiserhöhung an Tankstellen begrenzen Datum: 13.03.2026 05:22 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/hubig-will-taegliche-spritpreiserhoehung-an-tankstellen-begrenzen-690962/ --- Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die geplante Beschränkung von Preiserhöhungen an Tankstellen mindestens ein Jahr lang anwenden. Mit der Regelung, nach der Tankstellen künftig ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen, sollen Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher gestärkt werden. Einen Tankrabatt wie im Sommer 2022 lehnt sie als Alternative ab. ## Regelung für Dauer der Krise und darüber hinaus Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) betonte, die neue Preisregelung sei vor allem mit Blick auf die aktuelle Lage notwendig. "Also zunächst mal würde ich sagen, brauchen wir jetzt während der Krise, während des Iran-Kriegs, natürlich diese Regelung", sagte sie dem Podcast "Berlin Playbook" von "Politico" (Freitagausgabe). Sie gehe davon aus, dass die Regelung nicht nur kurzfristig gelten werde: "Ich gehe mal davon aus, dass wir das mindestens jetzt erst mal für ein Jahr haben." ### Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher Hubig hält das Instrument auch über die aktuelle Krise hinaus für sinnvoll. "Ja, ich halte das für ein gutes Instrument", sagte sie in dem Podcast "Berlin Playbook" von "Politico". Österreich habe die Regelung gerade bis 2028 verlängert. Ziel der deutschen Regelung sei mehr Planbarkeit und Transparenz. Sie erhoffe sich von der neuen Regelung mehr Planbarkeit. Verbraucher könnten so entscheiden, ob sie früher oder später tanken und "besser die Preise vergleichen". ### Umsetzung im Wirtschaftsministerium und Absage an Tankrabatt Die Umsetzung der Maßnahme liege nun bei Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Man arbeite "mit Hochdruck", sagte Hubig im Podcast "Berlin Playbook" von "Politico". Einen Tankrabatt, wie ihn die Ampelregierung im Sommer 2022 eingeführt hatte, lehnt die SPD-Politikerin als Alternative ab. Dieser sei "sehr teuer für Staat und Steuerzahler" gewesen. Zudem habe man nie sicher sein können, ob der Rabatt tatsächlich vollständig an die Verbraucher weitergegeben wird. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück