# Hochsommer im September: Bis zu 27 Grad in Deutschland Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-23T17:16:17+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-23T17:16:17+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/hochsommer-im-september-bis-zu-27-grad-in-deutschland-759312/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- DWD erwartet milde Temperaturen und Nebel, aber auch Frostgefahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in den kommenden Tagen mit ungewöhnlich milden Temperaturen für die Jahreszeit. In der Nacht zum Dienstag sind vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands dichte Nebelfelder zu erwarten, die die Sicht auf unter 150 Meter sinken lassen können, wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf den DWD berichtet. Die Tiefstwerte liegen bei 2 bis 9 Grad, wobei es an den Küsten milder bleibt. Sobald sich der Nebel auflöst, zeigt sich vielerorts die Sonne, nur im äußersten Nordwesten bleibt es stark bewölkt. ## Frostgefahr im Südosten nach klarem Himmel In der Mitte und im Südosten ziehen zeitweise Wolken durch, letzte schwache Schauer sind nur noch rund um das Erzgebirge möglich. Die Höchstwerte reichen von 15 Grad im südöstlichen Bergland bis zu 23 Grad im Südwesten. Der Wind, der im Norden zuletzt noch Sturmböen brachte, weht nur noch schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. Unter klarem Himmel kühlt es am Abend rasant ab, im Südosten sinken die Werte in der Nacht zum Mittwoch laut DWD bis auf 0 Grad, Frost in Bodennähe ist dort gebietsweise wahrscheinlich. ### Herbstanfang bringt 24 Grad Temperaturunterschied Unter den Wolken im Nordwesten bleibt es mit bis zu 13 Grad deutlich milder. Genau in diese Nacht fällt um 2.05 Uhr der astronomische Herbstanfang. Am Mittwoch wird es nach Auflösung von Nebel und Hochnebel vielerorts sonnig bei 17 bis 21 Grad, entlang des Rheins bei 21 bis 24 Grad. Zwischen der frostigsten Ecke des Landes und der wärmsten liegen damit innerhalb weniger Stunden 24 Grad. ### Trockenheit erreicht Dürre-Niveau in Deutschland Die dpa meldet zudem, dass am Oberrhein sogar Temperaturen von bis zu 27 Grad möglich sind. Für die Natur ist das Sommer-Comeback jedoch eine schlechte Nachricht. Seit März fällt in fast ganz Deutschland weniger Regen als üblich, die Böden sind laut einer Bilanz des DWD teils so trocken wie in den Dürrejahren 2018 und 2022. Entscheidend ist, ob sich über Europa ein Blockadehoch festsetzt, das die Tiefs vom Atlantik auf Abstand hält – und mit ihnen den Regen. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück