# Hessens Justizminister fordert schärferes Sexualstrafrecht: „Ja heißt ja“ Datum: 11.06.2026 12:39 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/hessens-justizminister-fordert-schaerferes-sexualstrafrecht-ja-heisst-ja-721514/ --- Hessens Justizminister Christian Heinz (CDU) unterstützt Forderungen nach einer Verschärfung des Sexualstrafrechts und befürwortet die Einführung einer „Ja heißt ja“-Regelung bei sexuellen Handlungen. Zum Auftakt der Justizminister-Konferenz in Hamburg stellte er sich hinter entsprechende Initiativen anderer Bundesländer und pochte auf eine stärkere strafrechtliche Verfolgung von Sexualstraftaten. ## Heinz fordert besseren Schutz von Frauen Christian Heinz Für Hessen sei klar, so Heinz weiter, Vergewaltiger müssten die „volle Härte des Rechtsstaates“ zu spüren bekommen und für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Die derzeitige Rechtslage führe aber dazu, dass viele Täter nicht verurteilt werden könnten. „Dieses strukturelle Problem zulasten von Frauen müssen wir endlich angehen und gesetzgeberisch nachbessern“, sagte Heinz der „Welt“. „`Ja heißt ja` sei der richtige Weg, um Frauen endlich besser zu schützen.“ ### Von „Nein heißt nein“ zu „Ja heißt ja“ Aktuell gilt in Deutschland der Grundsatz „Nein heißt nein“. Strafbar sind sexuelle Handlungen gegen den erkennbaren Willen einer Person. Schwieriger sind laut Darstellung Fälle, in denen Betroffene aus Angst oder Schock erstarren und Gerichte keinen erkennbaren Gegenwillen feststellen. Schon länger fordern SPD und Grüne deswegen eine entsprechende Verschärfung der Rechtslage. Sexuelle Handlungen sollen demnach nur noch dann rechtmäßig sein, wenn alle beteiligten Personen zugestimmt haben, verbal oder nonverbal. Einen entsprechenden Antrag bringen die Justizminister von Hamburg und Nordrhein-Westfalen (beide Grüne) auf der Justizminister-Konferenz ein. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück