# Hessen fordert strengere Regeln für Vapes und Nikotinbeutel Datum: 10.06.2026 13:09 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/hessen-fordert-strengere-regeln-fuer-vapes-und-nikotinbeutel-721128/ --- Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) warnt vor der zunehmenden Verbreitung von Tabakersatzprodukten wie Vapes und tabakfreien Nikotinbeuteln und fordert einen stärkeren Jugendschutz. Auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Hannover will sie sich für eine bundesweit einheitliche Regulierung dieser Produkte einsetzen. ## Warnung vor „rauchfreier Alternative“ Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) warnt vor der wachsenden Beliebtheit von Tabakersatzprodukten bei Kindern und Jugendlichen. Die Produkte, die als „rauchfreie Alternative“ gelten, erfreuen sich nach ihren Angaben zunehmender Nachfrage in dieser Altersgruppe. Stolz sagte, dass ein stärkerer Jugendschutz und eine bundesweit einheitliche Regulierung notwendig seien. Sie äußerte ihre Besorgnis darüber, dass Vapes und Nikotinbeutel durch ihr Design und ihre Geschmacksrichtungen besonders junge Menschen ansprechen und somit Hemmschwellen abbauen. „Gleichwohl stellen sie eine Gefahr für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen dar.“ (Quelle: dts Nachrichtenagentur) ### Forderung nach klaren gesetzlichen Vorgaben Auf der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Hannover sollen nach den Worten von Stolz Anträge für einen stärkeren Jugendschutz bei E-Zigaretten und eine Regulierung von Nikotinbeuteln beraten werden. Sie kündigte an, sich dort für eine bundesweit einheitliche Regulierung dieser Produkte einzusetzen. ### Risiken durch tabakfreie Nikotinbeutel Auch sogenannte „tabakfreie Nikotinbeutel“ seien eine Gefahr für die Gesundheit, weil sie das Risiko von Abhängigkeit und Entzugserscheinungen erhöhten und den Einstieg in die Nikotinabhängigkeit erleichterten, so Stolz. Nikotinbeutel, die keinen Tabak enthalten, können dennoch erhebliche Mengen Nikotin aufweisen und das Risiko von Abhängigkeit erhöhen. Stolz forderte klare Vorgaben im Tabakrecht, um diese Produkte besser zu regulieren. Sie sagte, dass das Ziel sei, Kinder und Jugendliche vor den gesundheitlichen Risiken zu schützen und das Thema weiterhin auf die bundespolitische Agenda zu setzen. (Quelle: dts Nachrichtenagentur) ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück