# Herz-Kreislauf-Todesfälle 2025 weiter gesunken Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-10-09T15:32:05+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-10-09T15:32:08+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/herz-kreislauf-todesfaelle-2025-weiter-gesunken-764976/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Die Zahl der an Herz-Kreislauf-Erkrankungen verstorbenen Menschen in Deutschland ist 2025 weiter gesunken. Mit 334.100 Fällen blieb diese Ursache aber die häufigste. Die Gesamtzahl der Sterbefälle sank leicht auf rund 1,01 Millionen. ## Herzinfarkte und Schlaganfälle stark rückläufig Gegenüber 2022 verringerte sich die Zahl der Herz-Kreislauf-Toten um 6,7 Prozent – stärker als der Rückgang aller Sterbefälle (-5,6 Prozent). Besonders deutlich sanken die Zahlen bei Herzinfarkten (-15,2 Prozent) und zerebrovaskulären Krankheiten wie Schlaganfällen (-6,3 Prozent). Der Rückgang bei Herzinfarkten betraf Männer (-14,1 Prozent) und Frauen (-16,8 Prozent) fast gleich stark. Bei den 80- bis 85-Jährigen war der Rückgang mit -30,6 Prozent am höchsten. Bei zerebrovaskulären Krankheiten sank die Zahl bei Männern um 4,6 Prozent, bei Frauen um 7,7 Prozent. Zwischen 2019 und 2022 war der Trend noch umgekehrt: Die Herzinfarkt-Todesfälle stiegen um 5,3 Prozent, die der zerebrovaskulären Krankheiten um 4 Prozent. ### Krebs und Atemwegserkrankungen folgen Krebs blieb mit 228.800 Verstorbenen die zweithäufigste Todesursache, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 81.200. An den drei häufigsten Ursachen starben zusammen 64 Prozent aller Verstorbenen. Die Rangfolge der Top 3 blieb 2025 sowohl insgesamt als auch geschlechtsspezifisch unverändert. ### Geschlechtsspezifische Unterschiede Bei Frauen waren die häufigsten Todesursachen nicht näher bezeichnete Demenz (7,7 Prozent, 39.200), chronische ischämische Herzkrankheit (5,8 Prozent, 29.400) und Herzinsuffizienz (4,3 Prozent, 21.900). Bei Männern führten chronische ischämische Herzkrankheit (7,7 Prozent, 38.700), Lungenkrebs (5,2 Prozent, 26.200) und akuter Herzinfarkt (4,8 Prozent, 23.800) die Statistik an. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück