HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken...
Sperrung ab dem 3. März: Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt...
Bischof und Generalvikar nehmen an Solidaritätswache teil
Warum sich mehr als 350 pädagogische Kräfte aus...
Neue barrierefreie Haltestelle in Ohrbeck
3:1-Erfolg in Aue: VfL Osnabrück springt vorübergehend an...
So sollen Lösungen und Strategien für die Wohnraumversorgung...
Georg Harcke feiert 25-jähriges Jubiläum als Ehrenmitglied der...
Warum Samstag-Mittag am Heger-Tor Plakate an der Ampel...
TV Bissendorf-Holte verlängert Vertrag mit Cheftrainer Timon Döring
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltHeil plant Pflicht zu elektronischer Aufzeichnung der Arbeitszeit
Deutschland & die Welt

Heil plant Pflicht zu elektronischer Aufzeichnung der Arbeitszeit

von dts Nachrichtenagentur 18. April 2023
von dts Nachrichtenagentur 18. April 2023
Kubicki kritisiert Mindestlohn-Äußerungen von Heil
16

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Beschäftigten in Deutschland sollen gesetzlich dazu verpflichtet werden, ihre Arbeitszeit für jeden Tag elektronisch aufzuzeichnen. Allerdings sollen die Tarifpartner sowie Unternehmen und Betriebsräte Ausnahmen vereinbaren können.

Dies sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) vor, der das Arbeitszeitgesetz umfassend neu regeln soll und über den die „Süddeutsche Zeitung“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Darüber werde nun innerhalb der Bundesregierung abgestimmt, hieß es demnach aus Regierungskreisen. Die sogenannte Vertrauensarbeitszeit soll weiterhin möglich sein. Arbeitsminister Heil plant demnach, Arbeitgeber dazu zu verpflichten, „Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit der Arbeitnehmer“ am jeweiligen Arbeitstag „elektronisch aufzuzeichnen“.

Die Beschäftigten könnten ihre Arbeitszeit selbst dokumentieren, dies könne aber auch durch „einen Dritten erfolgen“, zum Beispiel einen Vorgesetzten, heißt es in dem Entwurf. Letztlich sei allerdings der Arbeitgeber dafür verantwortlich, dass die Arbeitszeit ordnungsgemäß erfasst werde. Zudem sollen die Beschäftigten das Recht erhalten, dass der Arbeitgeber sie über die aufgezeichneten Stunden informiert und ihnen Kopien der Angaben aushändigt. Die Regelungen sollen parallel auch für Beamte gelten.

Das Arbeitsministerium reagiert mit den Gesetzesplänen auf Urteile des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts (BAG), die eine Erfassung der Arbeitszeiten verlangt hatten. Das Urteil des BAG vom vergangenen September verpflichtet bereits jetzt Arbeitgeber, die Arbeitszeit flächendeckend aufzuzeichnen; das Wie und Ausnahmen werden nun politisch geregelt. Gewerkschaften hatten das Urteil begrüßt, Wirtschaftsvertreter hingegen harsch kritisiert als weitere bürokratische Last für Unternehmen. Arbeitsminister Heil hatte nach dem Urteil eine praktikable Lösung versprochen, es werde keine Rückkehr zur Stechuhr geben, sagte er.

Laut dem Gesetzentwurf können Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften per Tarifvertrag Ausnahmen von der täglichen Aufzeichnungsfrist vereinbaren oder Klauseln, die eine Regelung auf Unternehmensebene durch Management und Betriebsräte eröffnen. Sie können festlegen, dass die Arbeitszeit in „nicht elektronischer Form“ aufgezeichnet wird, also auf Papier; dass die Stunden nicht am selben Tag, sondern erst später aufgezeichnet werden, spätestens aber eine Woche nach der geleisteten Arbeit. Und sie können festlegen, dass auf die Erfassung ganz verzichtet wird. Dies gelte bei Arbeitnehmern, bei denen die Arbeitszeit wegen besonderer Merkmale der Tätigkeit „nicht gemessen oder im Voraus festgelegt wird“ oder von den Arbeitnehmern „selbst festgelegt werden kann“: Dies könnte etwa auf Forscher zutreffen.

Auch Kleinbetriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern können auf eine elektronische Aufzeichnung verzichten. Debatten könnte es noch über die Vertrauensarbeitszeit geben. Bei diesem weitverbreiteten Modell verzichtet der Arbeitgeber darauf, Beginn und Ende der Arbeitszeit festzulegen, Arbeitnehmer müssen hier ihre Stunden selbst aufschreiben. Die Vertrauensarbeitszeit soll weiterhin möglich sein, allerdings müsse der Arbeitgeber auch hier sicherstellen, dass Beschäftigte die gesetzliche Höchstdauer und die Ruhezeiten einhalten.

Durch die Vertrauensarbeitszeit werde die Aufzeichnung der Arbeitszeit „nicht entbehrlich“.


Foto: Hubertus Heil, über dts Nachrichtenagentur

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
dts Nachrichtenagentur

Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

vorheriger Artikel
Frau in Berliner Bordell tot aufgefunden
nächster Artikel
Nach Waggonklettern im Kalkhügel: Bundespolizei warnt vor gefährlichem Leichtsinn

das könnte Sie auch interessieren

Bundesregierung warnt nach Khamenei-Tötung vor Iran-Terror in Deutschland

1. März 2026

CDU-Kandidat Hagel attackiert Özdemir scharf vor Landtagswahl

1. März 2026

Arbeitgeber fordern schärferes Streikrecht nach ÖPNV-Ausfällen

1. März 2026

Israel fliegt massive Luftangriffe direkt über Teheran

1. März 2026

Berlinale-Chefin Tuttle erwägt Rückzug nach Protest-Eklat

1. März 2026

Mehrere Tote bei Angriff auf US-Konsulat in Karachi

1. März 2026

Wirtschaftsweise kritisieren Ende von Ulrike Malmendiers Amtszeit

1. März 2026

Iran trauert um Khamenei – Revolutionsgarden drohen Vergeltung

1. März 2026

Reiche schließt Förderung für Wärmepumpen nach 2029 nicht...

1. März 2026

Ökonom warnt: Aufweichung des CO2-Preissystems wäre Desaster

1. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Bundesregierung warnt nach Khamenei-Tötung vor Iran-Terror in Deutschland

    1. März 2026
  • Iran-Konflikt: Wo man in Osnabrück noch billig tanken kann

    1. März 2026
  • CDU-Kandidat Hagel attackiert Özdemir scharf vor Landtagswahl

    1. März 2026
  • Arbeitgeber fordern schärferes Streikrecht nach ÖPNV-Ausfällen

    1. März 2026
  • Sperrung ab dem 3. März: Bauarbeiten in Ortsdurchfahrt Hasbergen werden fortgesetzt

    1. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3