Die Grünen gehen davon aus, dass im nächsten Jahr der Start der Kindergrundsicherung realisiert werden kann, wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Audretsch angekündigt hat. Trotz einiger Kritikpunkte des Sozialverbandes Deutschland begrüßt dieser im Allgemeinen die geplanten Erhöhungen von Kindergeld und Kindersofortzuschlag sowie die Investitionen in das Kita-Qualitätsgesetz.
Pläne für Kindergrundsicherung 2025
Andreas Audretsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, ist zuversichtlich, dass die Kindergrundsicherung 2025 auf den Weg gebracht wird. “Das Geld ist gesichert, jetzt gehts um die künftige Struktur”, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Mit Unterstützung von Familienministerin Paus (Grüne) hat die grüne Fraktion im Bundestag den Vorschlag gemacht, die Einführung in zwei Phasen abzuwickeln. Die konkreten Details werden aktuell im Bundestag verhandelt.
Finanzielle Unterstützung für Familien
Im Haushaltsentwurf sind rund drei Milliarden Euro zusätzliche Mittel für Familienleistungen vorgesehen. Diese beinhalten höhere Kinderfreibeträge, Erhöhungen des Kindergeldes und des Kindersofortzuschlages sowie höhere Quoten der Inanspruchnahme. “Es geht dabei einerseits um die Anhebung der Leistungen für Kinder, andererseits auch darum, dass alle Familien das bekommen, was ihnen zusteht”, so Audretsch.
Reaktion des Sozialverbandes Deutschland
Der Sozialverband Deutschland begrüßt die geplanten Erhöhungen von Kindergeld und Kindersofortzuschlag, sowie die Investition von rund zwei Milliarden Euro in das Kita-Qualitätsgesetz. Allerdings sieht dessen Vorsitzende Michaela Engelmeier das Versprechen eines Paradigmenwechsels als nicht erfüllt an. “Die Grundidee ist sehr stark beschnitten worden, man konnte sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen”, sagte sie den Funke-Zeitungen. Engelmeier bemängelte, dass viele Kinder, die in verdeckter Armut leben, von den Maßnahmen nicht erreicht würden. Sie betonte die Notwendigkeit von guten Betreuungseinrichtungen, ausreichend Lehrkräften in den Schulen und einen besseren Zugang zu Sozialleistungen für ärmere Familien.
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