Die Grünen im Bundestag haben den Vorschlag aus der Union, Bürgergeldempfängern die Mittel für Mobilität zu streichen und stattdessen das Deutschlandticket kostenlos als Sachleistung zur Verfügung zu stellen, scharf kritisiert. Nach Ansicht der Grünen greift der Vorstoß aus der CDU zu kurz und erschwert gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit wenig Geld.
Grüne sehen Bevormundung und zusätzliche Hürden
Die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Swantje Michaelsen, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben), der Vorschlag aus der CDU gehe am Problem vorbei. „Mobilität ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und muss für alle zugänglich bleiben – ohne Bevormundung und zusätzliche Hürden“, erklärte sie gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Kritik am Mobilitätsanteil im Bürgergeld
Der Mobilitätsanteil im Bürgergeld reiche nicht mal aus, um das Deutschlandticket in Höhe von 63 Euro vollständig zu finanzieren, so Michaelsen laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie rief Union und SPD dazu auf, der Grünen-Forderung nach einem bundesweiten Sozialticket umzusetzen. Auch die von ihnen geforderte kostenlose Kindermitnahme würde Menschen mit wenig Geld besonders nutzen, betonte sie gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
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