# Grüne attackieren Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken Datum: 14.04.2026 16:39 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://hasepost.de/gruene-attackieren-sparplaene-von-gesundheitsministerin-nina-warken-702874/ --- Die Grünen haben deutliche Kritik an den Sparplänen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geübt. Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen wirft der Ministerin vor, die Lasten einseitig auf Beschäftigte und Unternehmen zu verlagern und notwendige Einschnitte auf der Ausgabenseite zu scheuen. Nach seiner Einschätzung droht dadurch mehr Unsicherheit, statt das Gesundheitssystem zu stabilisieren. ## Grüne sehen Sparpläne als „echte Enttäuschung“ Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünenfraktion im Bundestag Janosch Dahmen bezeichnete die vorgelegten Vorschläge in dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ als unausgereift und unausgewogen. „Diese offenbar mit heißer Nadel zusammengesetzten Vorschläge sind unausgewogen und eine echte Enttäuschung“, sagte Dahmen dem „Spiegel“. Nach seiner Darstellung verlagert Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die finanzielle Belastung in erster Linie auf Beschäftigte und Unternehmen. „Ministerin Warken verlagert die Last der Stabilisierung überproportional auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber – während sie sich auf der Ausgabenseite nicht traut, sich mit einflussreichen Lobbys anzulegen“, so Dahmen im „Spiegel“. ### Warnung vor wachsender Unsicherheit Die Pläne der Ministerin hätten nach Einschätzung des Grünenpolitikers negative Folgen für das Vertrauen in das Gesundheitssystem. So werde das System nicht stabilisiert, „sondern die Unsicherheit im Land verstärkt“, kritisierte Dahmen im „Spiegel“. Er verwies zugleich auf die Vorschläge von Experten, auf deren Empfehlungen sich die Ministerin stütze. Würde Warken diese konsequent umsetzen, könnten die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nach Dahmens Angaben deutlich sinken. Würde Warken konsequent die Empfehlungen ihrer Experten umsetzen, könnten die Beiträge 2027 um mehr als zwei Prozentpunkte sinken, so Dahmen im „Spiegel“. „Das wäre in krisenhaften Zeiten eine wichtige Entlastung im Portemonnaie von über 75 Millionen gesetzlich Versicherten in diesem Land“, sagte Dahmen dem „Spiegel“. ✨ mit KI bearbeitet --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück