Es gab in dieser Woche Tage voller Gegensätze im Zoo Osnabrück: Während am frühen Dienstagmorgen (7. April) ein Nashornbaby das Licht der Welt erblickte, musste nur einen Tag zuvor ein langjähriges Tier eingeschläfert werden. Freude und Trauer lagen dicht beieinander.
Nachwuchs bei den Nashörnern
In den frühen Morgenstunden des 7. April hat Nashornkuh Amalie ihr Jungtier zur Welt gebracht. Für den Zoo ist die Geburt ein besonderer Erfolg – und ein Moment großer Hoffnung für die bedrohte Tierart. Noch aber bleibt das kleine Nashorn für Besucher unsichtbar. Mutter und Jungtier brauchen derzeit vor allem eines: Ruhe. Nur so kann sich eine stabile Bindung entwickeln, die für das Überleben des Nachwuchses entscheidend ist.
Hinter den Kulissen wird der Nachwuchs jedoch bereits beobachtet. Fest installierte Kameras im Stall ermöglichen erste Einblicke, die nach Auswertung auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen. Ein erster offizieller Besuchstermin mit Präsentation des Jungtiers ist bereits in Planung.
Abschied von Nashornkuh Lia
Die Freude über den Nachwuchs wird jedoch überschattet von einem Verlust: Bereits am Ostermontag (6. April) musste Nashornkuh Lia im Alter von 23 Jahren eingeschläfert werden. Nach einer kurzen, schweren Krankheit und trotz intensiver tierärztlicher Behandlung in den vergangenen Tagen blieb dem Zoo keine andere Wahl. Die Entscheidung fiel schwer – Lia galt als prägendes Tier im Bestand und war vielen Mitarbeitenden ans Herz gewachsen.
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