# Großer Felssturz an der Zugspitze mit Staubwolke Typ: Artikel Veröffentlicht: 2026-09-23T15:46:13+02:00 Zuletzt aktualisiert: 2026-09-23T15:46:14+02:00 Kanonische URL: https://hasepost.de/grosser-felssturz-an-der-zugspitze-mit-staubwolke-759294/ Kategorie: Deutschland & die Welt --- Gesteinsmassen lösen sich über Stunden – keine Gefahr für Wege oder Gebäude An der Zugspitze hat sich am Dienstag ein ungewöhnlich großer Felssturz ereignet. Eine riesige Staubwolke stieg auf und war kilometerweit sichtbar, wie mehrere Medien berichten. Augenzeugen wie Andreas Neuner aus Grainau beobachteten das Geschehen über Stunden hinweg. Noch nach 18 Uhr lösten sich weitere Gesteinsmassen, begleitet von einem lauten Krachen, das Neuner mit einem „Feuerwerk aus der Ferne“ verglich. Auch Grainaus Bürgermeister Stephan Märkl (CSU) bestätigte die gewaltigen Geräusche und die Staubentwicklung, wie der Merkur berichtet. Märkl vermutete, dass die Abbruchstelle auf der Tiroler Seite der Zugspitze lag, während Neuner einen Abbruch auf deutscher Seite für möglich hielt. Die genaue Lage blieb zunächst unklar, da das betroffene Gebiet schwer zugänglich ist und aus der Ferne nur schlecht einsehbar, wie Franz Dörfler, stellvertretender Bereitschaftsleiter der Bergwacht Grainau, dem Spiegel und t-online erklärte. ## Zugspitze: Ungewöhnlich großer Felsabbruch Laut Bergwacht sind Felsabbrüche an der Zugspitze grundsätzlich nicht ungewöhnlich, doch die Dimension dieses Ereignisses fiel aus dem Rahmen. Dörfler betonte, dass sich auch am Mittwoch weiterhin Gestein löste und die Situation weiterhin beobachtet werde. Verletzt wurde niemand, und weder Wege noch Gebäude waren betroffen, wie alle Quellen übereinstimmend berichten. ### Klimawandel löst Felsstürze an der Zugspitze aus Anton Vogg von der Grainauer Bergwacht führte den Felssturz auf Temperaturwechsel zurück, die Spannungen und Risse im Gestein verursachen. Auch Franz Dörfler verwies auf den Rückgang des Permafrosts durch den Klimawandel als mögliche Ursache. Der Permafrost halte das Gestein normalerweise zusammen, doch mit steigenden Temperaturen nehme die Stabilität ab, was zu häufigeren Abbrüchen führe, wie der Spiegel und t-online berichten. ### Gesteinsabgang sorgt für Staubwolke und Aufsehen Die Bergwacht und Mitarbeiter der Zugspitzbahnen beobachten die Lage weiterhin aus der Ferne. Wie viel Gestein genau abbrach, ließ sich aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit nicht genau bestimmen. Die Staubwolke und die Geräusche des Felssturzes sorgten jedoch für Aufsehen in der Region. --- Quelle: HASEPOST – Die Zeitung für Osnabrück